Sehr schööööön

31/03/2010

finde ich diese Buchstabengirlanden, welche der Osterhase am Sonntag zu den entsprechenden Kindern bringen wird.

Falls Sie sich jetzt fragen, ob Frau Q zuviel Zeit hat, lautet die Antwort: Nein! Aber wenn  ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, will ich es auch umsetzen! Und so habe ich in den vergangenen drei Wochen, statt irgendetwas anderes zu nähen, eben in irgendwelchen freien Momenten Buchstaben genäht! Ein paar der Girlanden werden ja im Haus bleiben und ich kann mich noch etwas daran erfreuen!

Zeitumstellung

30/03/2010

gepaart mit Frühjahrsmüdigkeit ist ja mal fast der Overkill, finden Sie nicht??? Morgens komme ich gar nicht mehr aus dem Bett, das Weckerklingeln ist einfach Bestandteil eines garstigen Alptraums und die ersten zwei Stunden am Tag schlurfe ich wie ein alterndes Gespenst durchs Haus. Da hilft nicht mal mehr der allmorgendliche Kaffee! Und das große Bübchen verkraftet dieses Mal die Zeitumstellung auch so gar nicht! Er geistert abends ewig noch durchs Haus, hat Husten, schwitzt, die CD läuft nicht und was weiß ich nicht noch für zehntausend andere gute Gründe nicht einschlafen zu können! Und morgens ist er dann natürlich so fit wie ein gammeliger Turnschuh, das ist auch extrem anstrengend (zumal alternde Gespenster so gar nichts für Turnschuhe übrig haben….). Nun, vielleicht findet sich der Biorhythmus über das lange Osterwochenende ja wieder!

Seit heute morgen

29/03/2010

fühlt es sich in meinem Kopf nicht mehr so zugekleistert an und der Bereich des Magen-Darm-Traktes entspannt sich auch so langsam wieder….wird auch Zeit, als „Mama“ krank zu sein geht ja mal irgendwie gar nicht.

Heute durfte ich dann auch gleich mal meiner „Lieblingsbeschäftigung“ nachgehen: für denn morgigen Elternnachmittag des Kindergartens mußte ein Kuchen gebacken werden….ich habe das Ding einigermaßen gut zusammengerührt, sprich am Ende waren auch wirklich alle notwendigen Zutaten im Teig, in den Ofen geschoben und unverkohlt (!) wieder herausgeholt!!! Das ist mal eine Leistung. Jetzt fehlt natürlich noch die B-Note: Wie schmeckt das Ding???? Werden wir sicherlich morgen feststellen!

Die Kinder haben sich heute sehr gefreut, daß sie wieder eine Treppe am Spielhaus haben und nun auch wieder den oberen Teil nutzen können!! Der Herr Gemahl war heute und am Samstag nachmittag sehr fleißig und hat eine wunderbare Holztreppe „gebastelt“, welche hoffentlich auch mein Gewicht trägt (die letzte ist unter mir zusammengebrochen…..)! Nun muß nur noch ein Einweihungsfest gefeiert werden.

Ich bin

28/03/2010

krank und muß jetzt mal ein bißchen vor mich hin leiden….leid!

Mit einem Tässchen

26/03/2010

„Yogi-Lakritz-Tee“ beende ich den Tag.Vielleicht sollte ich die auf der Teeschachtel beschriebene Yoga-Übung noch nach Genuß des Tees ausführen, um die volle Wirkung des Getränks zu erhalten….

Der Tag…war mäßig…das mittlere Kind siehe gestrigen Post, das große Kind extremst gelangweilt (kennen Sie das auch, ein Kind, das am liebsten immer nur unterwegs ist und zu Hause sein so was von langweilig und zum Ko***n findet????) und das Kleinste trotzt und zahnt so vor sich hin. Der Herr Gemahl hätte in diesem Chaos gerne seine Ruhe gehabt, da mal wieder eine lange Sitzung am Abend (die dritte diese Woche) anstand, aber da war mal wieder nichts zu machen…also war er auch extrem genervt (oder etwa nicht??)  und ich so mitten drin. Was tun? Vielleicht hätte ich heute mittag schon Yogi-Tee trinken sollen! Statt dessen habe ich mit den beiden großen Jungs eine Portion Eier gefärbt, um sie wenigstens für ein paar Minütchen zu beschäftigen.Und so habe ich jetzt, eierfärbetechnisch, mein Soll für dieses Jahr erfüllt!

Nun werde ich den Rest des Abends einfach so vor mich hingammeln, den die Erkältung, welche ich jetzt bestimmt schon drei Wochen mit mir herumschleppe scheint in das nächst schlimmere  Stadium übergegangen zu sein…ich glaube, es wird doch mal wieder Zeit für richtiges „Gift“, um die Nebenhöhlen wieder „fit“ zu bekommen …seufz… Vielleicht schaffe ich es sogar noch etwas zu lesen: nämlich „Das sag ich Dir“ von Hanif Kureishi (er hat u.a. das Drehbuch zu „Mein wunderbarer Waschsalon“ geschrieben). Und ich finde den Roman höchst unterhaltsam (die Story spielt in London, der Hauptprotagonist Jamal ist Psychoanalytiker, seine Schwester „hat mehr Tatoos als die Tate Gallery Bilder „) und mein (bislang) liebster Satz darin: „Normalität ist lediglich die veredelte Form handelsüblichen Wahnsinns – …“, wie wahr, wie wahr.

Nun wünsche ich Ihnen noch eine angenehme Nacht, genießen Sie morgen noch mal die Winterzeit, ehe am Montag das Aufstehen mitten in der Nacht beginnt (bzw. die Kindelein, welche ab Sonntag abends nicht mehr zu „Normalzeit“ gebettet werden können….grumel)!

Tag

25/03/2010

des Haushalts war heute hier. Nachdem ich heute morgen mit dem Jüngsten eine kleine Einkaufstour hinter mich gebracht habe (nichts wirklich außergewöhnliches, lediglich ein paar Nahrungsmittel, ein Paar Gummistiefel in Größe 33 (!) für das älteste Büchen und ein Farbband für eine mechanische Schreibmaschine (mehr dazu ein anders mal)), habe ich die Ärmel hochgekrempelt und mal angefangen hier wieder „Klarschiff“ zu machen: Betten abziehen, waschen, Wäsche abhängen, aufhängen, zusammenlegen, aufräumen, die Böden mal wieder feucht wischen, Winterklamotten zusammenräumen (ganz wegräumen trau ich mich noch nicht….), zu kleine Kleidungsstücke aussortieren und gleich wegräumen …. und was weiß ich noch. Jedenfalls sieht es hier mal wieder etwas aufgräumter und geputzter aus! Und morgen wird das schon wieder ganz anders sein…seufz!

Das mittlere Bübchen ist heute nicht mit der allerbesten Laune aus dem Bett geklettert. Schon fünf Minuten nachdem es aufgestanden war, fing es an zu schreien, brüllen, heulen und toben….Ich habe es schon vor dem Frühstück mehrfach in sein Zimmer begleitet und mit den Worten: „Wenn Du ausgeheult hast, kannst Du wieder rauskommen!“ die Zimmertüre hinter ihm geschlossen…das hat heute allerdings nicht funktioniert! Als ich ihn um 12 Uhr wieder vom Kindergarten abgeholt habe, ging es gleich weiter mit dem Heulen und Toben und Kreischen….meine Nerven! Nach dem Mittagessen, als der Große wieder in den Kindergarten entschwunden und der Kleinste ins Reich der Träume entschwebt ist, fand das Bübchen endlich Ruhe! Und er hat mich mal wieder zum Grinsen gebracht: er kam in die Küche, sang irgendein Liedchen, ließ ein Kuscheltier dazu tanzen und: hatte zwei Handpuppen als Schuhe an (ohne Holzköpfe, sondern so ganz „stoffige“)!! Und das fand er furchtbar witzig! Sah ja auch irgendwie lustig aus. Und auf so Sachen kommt nur er (bei uns)! Einst rannten die Jungs mit Unterhosen auf dem Kopf durch die Wohnung, und inszeniert hatte das auch der Sandwich-Bube.

Reichlich Tränen vergossen hat heute abend noch der ganz große Bube: er trauerte plötzlich um unsere „Hochzeitsschweine“ (die eine oder andere geneigte Leserin mag sich noch an unsere Helme Heine Schweine in unserer Wohnung in Mössingen erinnern, welche ich anläßlich unseres Hochzeitsfestes an die dortige Flurwand gepinselt hatte…)! Denn bei unserem Umzug auf den Berg konnten wir die Schweine, da direkt auf die Wand gemalt, nicht mitnehmen. Das Bübchen war beim Umzug zweieinhalb Jahre alt. Kann er sich überhaupt noch an die Tierchen erinnern???? Jedenfalls hat es denn Herrn Gemahl und mich einiges an „Tröstung“ gebraucht, um das Kindelein wieder zu beruhigen!!

Fast zuviel

24/03/2010

frische Luft hatte ich heute. Ich war zum ersten Mal dieses Jahr den ganzen Tag im Freien. Natürlich mit kurzen Zwischenstops in der Küche, die Meute war hungrig! Ansonsten habe ich zwei riesige Säcke voll mit Laub, dürren Zweiglein und halbverrotteten Pflanzenresten und einen Eimer voller leerer Schneckenhäuschen eingesammelt! Der Garten sieht dieses Frühjahr ganz annehmbar aus, da ich im Herbst so ziemlich alles weggeschnitten und rausgerissen habe, was sich nur wegschneiden und rausreißen ließ! Jetzt brauche ich noch ein paar Ideen zur Gartengestaltung, und deshalb werde ich mich jetzt aufs Sofa sinken lassen und meine Nase ganz tief in die Gartenratgeberliteratur stecken. Und wahrscheinlich werde ich schon tief und fest eingeschlafen sein, ehe ich auch nur irgendetwas gelesen haben werde…gähn!

Am Sonntag

23/03/2010

hatten wir hier mal wieder einen relativ ruhigen Tag. Das war ganz wundervoll! Die Kinder haben nicht allzuviel gestritten, das Telefon hat, bis auf einen Ausrutscher (nein, ich habe nichts gegen das Telefonieren an sich, aber ich mußte letzte Woche zuviel Zeit am Telefon verbringen…), nicht geklingelt und das Wetter war hervorragend!

Am nachmittag haben wir uns dann einen großen Milchkaffee und ein mächtiges Stück Kuchen und einige Häschenkekse im nahegelegenen Café (ja, hier im Dorf auf dem Berg oben gibt es seit einiger Zeit ein seeeehr nettes Etablissement – wer in der Nähe wohnt, sollte mal hier her ins blaue Haus kommen!) gegönnt. Die Kinder waren ganz angetan von den vielen alten Kaffeemühlen, die dort ausgestellt sind. Und die Rechnung wurde in einer musizierenden Zigarrenkiste „serviert“, das war dann auch sehr faszinierend, die Kiste wurde fleißig auf und zu geklappt.

im „Lehrerzimmer“, bin meines Laptops beraubt (der Herr Gemahl hat dringende Termine diese Woche…) und muß mit dem Rechner hier (mit hakelnder Tastatur…grumpf) vorlieb nehmen! Da geh ich doch lieber an meine Nähmaschine (die FRÜHJAHRSGardarobe will ja genäht sein!)!

Es werden Taschen und Koffer mit Kleidern, Büchern, Stiften, Wolle, Nadelspiel 2,5, Kuscheltieren und diversem Kleinkram gepackt. Dann ein silbernes Flugzeug hoch über den Wolken. Nach kurzer Reise Landung auf dem Flughafen Stockholm. Gepäckstücke und Kinder werden zum Anleger geschleppt und dort auf ein kleines Fährschiff, welches Kurs auf die Schären nimmt, getragen. Seeluft weht mir um die Nase, etwas Gischt spritz mir ins Gesicht, die Kinder laufen auf dem Schiffsdeck herum, spähen über die Reeling um Ausschau nach Fischen zu halten. Inzwischen werden alle etwas müde, die Reise ist doch anstrengend und die Seeluft macht müde. Endlich sehen wir die Insel. Welches der malerischen Häuschen wird wohl unseres sein?? Das schönste natürlich! Weiß und blau ist es angestrichen, es hat eine große Veranda und einen Garten. Und bis ans Meer ist es auch nur ein Katzensprung. Es liegen ein paar Wochen Ruhe und Erholung vor uns. Keine Termine, kein Telefonklingeln, keine Alltagshektik. In Ruhe Frühstücken, am Strand Steine, Stöckchen und Strandgut sammeln, Lesen, Bilderbücher zum zigsten Male vorlesen, Bilder mit Fischen drauf malen, frischen Fisch essen, leckeres schwedisches Gebäck zum Milchkaffee genießen, in den Tag hineinleben.Mal scheint die Sonne, mal regnet es den ganzen Tag. Einmal begeben wir uns mit der Fähre aufs Festland und laufen durch die Gamla Stan von Stockholm. Am Abend genießen wir wieder die Ruhe und Weite der Insel….Ich habe einen Traum!!!