Nach dem Mittagessen

21/06/2010

sieht es  in der Küche immer aus, als wäre ein Orkan in Begleitung einer zehnköpfigen Raupe, welche alles anfrißt und dann weiterkrabbelt, hier durchgezogen. Und meine Aufgabe ist immer die des Aufräumens….da muß ich mich erstmal mit einem Tässchen Milchkaffee stärken, bevor ich die Ärmel hochkrempeln kann und voller Energie schmutziges Geschirr in den Geschirrspüler (ich frage mich immer noch, warum wir eigentlich eine „Single-Spülmaschine“ und der allein lebende Nachbar eine richtige, große Spülmaschine hat….) stecke, Reiskörnchen aus allen Ritzen fische, unter den Tisch gefallenes Besteck einsammel ….. und was weiß ich nicht noch so alles. Und dann weiter im Programm: jüngstes Bübchen ins Bett stecken, den Großen in den Kindergarten schicken, mit den Mittleren erstmal logopädische Übungen machen und Seifenblasen pusten, einen Berg Wäsche bügeln, das Bad vom Schmutz befreien, den Wäschetrockner leeren und neu befüllen….nachher noch etwas im Garten arbeiten und nebenher die Kindelein bespaßen.

Heute morgen habe ich etwas Post fertig gemacht und Briefmarken organisiert (ist hier mangels Poststelle etwas schwierig) und alles gleich mal zum Briefkasten befördert. Mit Hilfe des kleinsten Bübchen konnten dann alle Brief erstmal in den Dreck und anschließend in den großen, gelben Kasten befördert werden. Danke liebe Post, daß dieser noch hier im Ort ist, und ich nicht mindestens zehn Kilometer fahren muß, um Briefe einzuwerfen! So werden in den nächsten Tagen ein neuer Erdenbürger  und seine kleine Schwester ein kleines Geschenk erhalten, der Kinderarzt eine „Unbedenklichkeitsbescheinigung“, welche er unterschreiben muß, für das kleinste Bübchen, damit er auch den Kindergarten besuchen darf, und ein Brief, mit froschgrünem Inhalt, geht in die Nähe von Berlin!

Und jetzt schwafel ich nicht weiter hier rum (der Kaffee ist sowieso schon kalt), sondern  leg mal los! Eine schönen, regenfreien Nachmittag Ihnen allen!

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4 Antworten to “Nach dem Mittagessen”

  1. mambooxs said

    Große Spülmaschine beim allein lebenden Nachbarn: Der Mann hat MITGEDACHT! Alles nur eine Frage ausreichender Anzahl von Tellern und Tassen!

    Aber wie wär’s hiermit: Die Waschmaschine macht lustige Sprünge durch das Badezimmer, gibt dabei wütende Geräusche von sich, während man selbst unter der Dusche steht und nur zusehen kann, wie sie ihr Leben aushaucht?! Auch schön. Wenigstens hat sie den Berg pitsche-patsche-nasser Wäsche wieder freigegeben (wäre nett gewesen, sie hätte ihn vorher auch gewaschen, aber nee…)

    • paulaqu said

      Entschuldigung, Verehrteste, aber ich muß mir gerade den Bauch vor Lachen halten …. prust … auch wenn es eigentlich gemein ist … prust ….

  2. Patricia said

    LOL – so aus der Ferne liest es sich witzig. Btw: Reis koche ich nicht mehr, bevor das jüngste Kind drei ist, eben aus dem besagten Grund, dass er hinterher überall landet, nur nicht im Kind. Gleiches gilt für Couscous, nur noch schlimmer 😉 – ich schicke Ihnen hiermit drei Tonnen GESUNDHEIT in den Süden!

    • paulaqu said

      Hier wirft auch noch das fast siebenjährige Kind mit Reis um sich….aber sie essen so gerne Reis, daß ich doch immer mal wieder welchen kochen muß!
      Und tonnenweise Gesundheit hört sich gut an, das kleinste Bübchen fiebert vor sich hin, und dabei wäre heute endlich mal wieder Draußen-Spiel-Wetter, so mit immer mal wieder Sonne!!! Seufz, dann halt ein anderes mal!

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