Künftig immer zu den Klängen von AC/(<- extra noch für den Herrn Skizzenblog eingefügt!)DC und Alice Cooper Kuchen backen, scheinbar gelingen sie dann!

Etwas unbeliebt

30/10/2010

habe ich mich heute bei der Hälfte meiner Mitbewohner gemacht, als ich den Topf mit dem Mittagessen auf den Tisch stellte.

Großes Bübchen: „Iiiih, wasn da drin. DAS mag ich nicht!“

Frau Q.: “ Es sind KEINE Möhren drin, auch wenn es möhrenfarben aussieht!“ (Anmerk. d. Red.: das Große Bübchen geruht nur rohe Möhren zu speisen und niemals nicht auf gar keinen Fall gekochte)

Mittleres Bübchen: „Ich will nix essen. Nur Würstchen und Brot!“ (Anmerk. d. Red.: Würstl mit im Topf, Brot wurde noch in extra Schale gereicht)

Kleines Bübchen: „Hab Hunger! Will was essen!“ (Anmerk. v. Frau Q.: GUT! Wenigstens ein Mitesser!)

Der Herr Gemahl: „Ich esse keine NEOPHYTEN!“

Frau Q.: „Hmpf!“

Das kleine Bübchen, das mittlere, welches nach dem ersten Löffel voll auf den Geschmack kam, und ich genoßen die „Neophyten“-Suppe, das große Bübchen fischte die Wurststückchen aus dem Topf, wobei es darauf achtete, nur nicht zuviel der Suppe auf den Teller zu schöpfen, und der Herr Gemahl lästerte die ganze Zeit über das verarbeitete und dargebotene Nahrungsmittel und futterte das Brot weg.

Und wer wissen mag, was es hier heute neophytiges gab: Kartoffel-Kürbis-Suppe, und sie war SEHR LECKER, diese Neophyten-Pampe! Auch wenn im Hause Q Stimmen laut wurden, welche das Gegenteil behaupteten.

Freitagsfisch

29/10/2010

Noch ein Fisch-Fund im Hause Q:

Er war mal ein Baumbewohner, dann ist er „flüge“ geworden und hängt seitdem im Holzschuppen ab. Und mehr gibts eigentlich nicht zu diesem Exemplar zu berichten.

Mehr Fisch, wie immer bei Frau Rieger, und bei Herrn Skizzenblog ist auch einiges „angerichtet“!

Irgendetwas

26/10/2010

geht ja immer schief! Heute:

Der Bratbeutel

Angefangen hat der Tag heute so lala…. eine neuerliche Erkältung hat sich über Nacht bei mir breit gemacht und meine Stimme klang heute früh, als ob ich seit gestern abend drei Schachteln Kippen geraucht hätte….und zu der miesen Stimme noch zwei sich zankende, ineinander verbissene kleine Jungs, die durch eine flüsternde Stimme nicht auseinander zu bekommen waren. Nachdem ich dann Kinder und Gatten in die jeweiligen Betreuungseinrichtungen vercheckt hatte und das Auto in der Werkstatt abgeliefert war, machte ich mich auf den Weg ins Tal, in die Nebelsuppe, welche sich dort ausgebreitet hatte (an solchen Tagen bin ich richtig froh, auf dem sonnigen Berggipfel zu wohnen!), um meinen Vormittag beim örtlichen T*Ü*V zu verbringen. Dort saß ich dann mehr als eine Stunde, die tropfende Schnupfennase in ein Buch gesteckt, und bibberte vor Kälte und Nervosität, was die Pappnasen wohl wieder auzusetzen haben würden….(vor zwei Jahren waren es unter anderem die nicht orange-genug-seienden Blinkerbirchen….haha!). Es lief dann alles, zu meiner Erleichterung, und der unseres Kontostandes, relativ glimpflich ab und der Bus bekam seine neue Plakete…. Also gut. Dann weiter im Programm: Futterbeschaffung. Schnell noch zum Supermarkt des Vertrauens gegrätscht, Fischstäbchen für die Kindermeute (heute zusätzliches Mittagessenskind) in den Wagen geworfen, dazu noch Kaffee und Nutella, um auch mein Überleben zu sichern. Dann schnell wieder aus der Nebelsuppe rausgerudert, zurück zur „sunny side of life“, Kindergartenkinder eingesammelt, nach Hause transportiert, Kartoffeln geschält, Backofen angeschaltet (ACHTUNG! Jetzt kommt der Bratsack ins Spiel!), registriert, daß da noch ein Bratsack unten drin liegt, denn ich noch schnell rausnehmen sollte, nebenher überkochenden Kartoffel-Topf gezähmt, zwei ineinander verbissene kleine Jungs wieder getrennt, Fischstäbchen aufs Backblech sortiert, Kindergeschrei versucht auszublenden, Backofentür geöffnet und ….. AAAAAAAAAAAAH! Da lag klebte ein geschmolzener Bratsack unten im Ofen. Das noch vorhandene Überrestchen des Beutels entnahm ich mit der Hand, verhedderte mich in den fiesen Fäden, die es zog und fluchte wie ein Bierkutscher! Wie um alles in der Welt sollte ich, in aller Schnelle, denn inzwischen standen auch die beiden Schulkinder nebst den brüllenden, heulenden Kindergartenkindern, in der Küche und verkündeten, daß sie am Verhungern seien, die Plastikpfütze aus dem Ofen entfernen???? Das Ende vom Lied war, daß ich mit Messern und Rasierklinge und dem untersten Ofenblech, welches man aus unserem Ofen zu Reinigungszwecken glücklicherweise entnehmen kann, auf dem Balkon hockte und kratzte und fluchte und schabte und fluchte…. Die Kinder wurden dann etwas verspätet abgefüttert, der Balkon liegt noch voll mit Plastikfetzen und ich trinke jetzt erstmal Kaffee.

(Falls Sie nicht wissen sollten, was ein „Bratsack“ ist: das ist eine Plastiktüte, in welcher man irgendwelche Lebensmittel auf scheinbar schonende Weise im Ofen garen kann. Und falls Sie sich wundern, warum nun so ein Teil bei uns im Ofen unten drin liegt: ich räume den Sack immer dort hin, nachdem ich mein Dinkel-Wärmekissen darin im Ofen angewärmt habe, denn im Bratsack bleibt die Feutigkeit der Dinkelkörner erhalten und die tut meinem verspannten Froschnacken immer so gut…)

Ich wünsche Ihnen und mir einen katastrophenfreien Restdienstag!

Herbstlaub….

25/10/2010

Bevor nun der Herbst endgültig zu Ende ist, habe ich es auch noch geschafft, mein „Herbstlaub-Projekt“ zu beenden. Aus den vielen, vielen Blättern aus Cord, Wollstoff, Nicki und so einem geprägten Baumwollstoff, alle  mit von  handgestickten Blattadern versehen, habe ich eine Girlande zusammengestellt, welche die Blümchengirlande vom Frühjahr nun ersetzt.

Ansonsten bringt der Herbst nicht nur Kastanien, glitschiges Laub, Nebel, Spinnweben überall, sondern auch jede Menge Husten, Schnupfen, Fieber und einen enormen Papiertaschentücherverbrauch mit sich…. und letzte Woche habe ich auch schon die ersten Schneeflocken vom Himmel auf die Erde schweben sehen, es wird  Zeit, die Weihnachtsgeschenke zu organisieren (haben Sie schon Ihren Wunschzettel geschrieben? ich geh mal Papier und Stift suchen….).

Starten Sie gut in die neue Woche!

Vor Tagen war ich auf dem Dachboden und habe verzweifelt nach wärmenden Wintergummistiefeln für die Jungs gesucht…. da war doch was!? Oder doch nicht…. wieder etwas später stolperte ich im Kindergarten des mittleren Bübchen drüber: auf dem Stiefelbaum (schönes Wort eigentlich, und ein praktisches Möbel dazu) thronten SIE, die durch die Windungen meines müden Mutter-Hirnes geisterten:

Wieder zu Hause angekommen, robbte ich auf dem Dachboden rum, und ich konnte SIE finden, die gelben Fischgummistiefel, welche ich im letzten Jahr für das mittlere Bübchen erstanden hatte, und welche, ich warf einen ängstlichen Blick auf die in der Schuhsohle miteingegossenen Größe (*phuuu*), glücklicherweise noch mit den Füßen des jüngsten Kindes kompatibel sind!

(Und schon wieder ein „Freitags-Fisch“ gesichert, ohne daß ich viel dafür tun mußte! Ich finde es eigentlich unglaublich, WIEVIEL  Fischzeugs so in unserem Haushalt unterwegs ist!!! Wir könnten ein „Alb-Aquarium“  eröffnen!)

Für alle Fans

20/10/2010

der Glüh-, äh Heizbirne:

KLICK!

Am besten gefällt mir die Vorstellung, eventuell meinen Toaster als Leselampe zu verwenden (siehe „Verwendung“): ich sehe mich schon mit verkohlten Romanen mit Orangenmarmelade (Oransenmarmelade…, nicht tropfend) bestrichen im Bett kleben….. *quietsch* *kicher*

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen, beleuchteten Abend! Entzünden Sie Kerzen, illuminieren Sie Ihre Energiesparleuchten und wärmen Sie sich die Hände an der guten alten Heizbirne!

Tag der Statistik

20/10/2010

sei heute, berichtete mir mein Radio zu früher Morgenstund.

Hier nun einige Durchschnittswerte aus dem Alltag der Familie Q:

* 8 Liter Milch werden pro Woche durch unsere Schlünde geschüttet

* 3 Salatgurken werden in Rädchen geschnippelt und verspiesen

* 1 Päckchen Vollkorntoast wird verfrühstückt

* täglich 8 Tassen Kaffee getrunken

* 1 kg Kekse, Gummisachen und Schoki verspeist

* 6 Rollen Toilettenpaier hinfortgespült

* täglich einmal die Waschmaschine angeworfen

*  35 U-Hosen und 35 Paar Socken pro Woche gewaschen

* ein Korb Holz täglich verfeuert

* zwei Stunden TV geglotzt pro Woche

* wöchentlich ein Meter Stöffken gekauft

* alle 2,4 Monate wird hier Geburtstag gefeiert

….und ich benötige an manchen Tagen hier überdurchschnittlich viele Nerven! Und Sie so?

Das Gemüsefach

19/10/2010

des Kühlschranks war schon wieder, obwohl wir es doch grad mal Mitte Oktober haben, angefüllt mit Citrusfrüchten, welche in der wöchentlich angelieferten Biokiste enthalten waren. Und da ich es so gar nicht mag, Orangen und Konsorten von der Schale zu befreien und dann zu verzehren, weil ich dann immer so klebrige, treifige Fingerlein bekomme,  sammel ich die orangefarbenen Bällchen und verarbeite sie dann zu Saft. Ja, da gibts auch klebrige Finger, aber den Saft kann ich im Anschluß an die Schlacht  mit sauberen, nicht tropfenden Fingern genießen! Ich erinnere mich noch mit Schrecken an die Zeit, als wir den Herbst und Winter über  mal ein Tageskind hatten, welches Morgens hier von der Mutter angeliefert wurde  und regelmäßig  verkündete:“Guck mal, is hab ne Oranse dabei! Und die will is auch gleis essen! Sälst du sie mir!!“ und ich immer dachte:“Iiiiih, eigentlis nis…. da klebt dann son gleis morgens um neun die Küse und das Kind….!“. Wollten Sie mir also eine Freude in Form von Vitamin machen, ich verrate Ihnen: die gibts auch in hüschen Fläschen oder weniger hübschen Getränkekartons, und in der Form sind „Oransen“ ganz suupiii!

Wenn

18/10/2010

man im  voranfahrenden Op*el Cors*a den Yeti auf dem Beifahrersitz entdeckt, und man auf der herbstlichen Wiese der Schwäbischen Alb zwei sich ausruhende Griechische Landschildkröten vermutet, dann, ja dann ist wohl dringend mal wieder ein Besuch beim Optiker des Vertrauens angesagt.