Noch immer

26/12/2010

weiß ich nicht, ob ich dieses FerienFeiertageallezuHause-Dingens leiden mag oder nicht…. Die letzten Tage waren, mmh, sagen wir mal, anstengend. Die Kinder hatten sich noch nicht daran gewöhnt, zu Hause zu sein und nun für ihr Programm tagsüber weitgehendst selbst verantwortlich zu sein, und erschwerdend kam auch noch die Vorfreude auf die Geschenke, die da kommen sollten, hinzu. Im Rückblick kann ich nur sagen, daß es in den letzten drei Tage vor Heilig Abend, und dem Tag danach,  so viel Gezanke, Gestreite und Gekloppe unter den Bübchen gab wie sonst nie. Entsprechend gläsern und zerbrechlich war dann auch mein eigenes Nervenkostüm. Zudem hatten wir ja auch extremst weiße Weihnachten, wäre nicht die Tage zuvor das große Tauen angesagt gewesen, hätten wir das weiße Zeugs, welches über Stunden kontinuierlich herabrieselte, aus Platzmangel noch im Wohnzimmer lagern können. Wetter, Aufregung und wenig Schlaf ließen das kleinste Bübchen dann beim Warten auf das Mittagessen am Tisch einschlafen, und nicht mal der Lärm der Brüder konnte es wecken. Leider tropfte es dann plötzlich vom Stuhl auf den Boden…wir haben den zweiten Versuch, „trocken“ zu werden gestartet…das ging in diesem Moment, im wahrsten Sinne, in die Hose!

Heute ist aber schon alles etwas besser, die Bübchen scheinen sich allmählich zu beruhigen, das Wetter auch (hier scheint die Sonne schon seit heute früh und kein einziges Flöckchen traut sich mehr vom Himmel zu purzeln) und vielleicht werden wir, so in der Mitte der  Ferien, auch noch etwas Erholung für alle haben.

Zu meiner großen Freude bekam ich „Fischaugen“ (die Knöpfe, welche die Freitagsfische ins Gesicht gestichelt bekommen!) zu Weihnachten geschenkt, so daß der Fortbestand der Freitagsfischpopulation erstmal gesichert ist!! Die Bübchen bekammen jede Menge Bücher, Stifte, Malbücher, Gummitiere und -ritter geschenkt und waren wohl mit der Ausbeute an Geschenktem so weit zufrieden (leider gab es keine Pla*mobil Ritterburg und auch keine Schneeketten für den Kindertraktor…., was ich aber gar nicht sooo schlimm finde!). Und das große Kind bekam einen superschönen Zwergen-Löffel (Vielen lieben Dank dafür, und auch für die kurzweilige Unterhaltung (der Herr Gemahl stöhnte nur laut, als er sie entdeckte!), liebe Frau Mambooxs!!!), um den das mittlere Bübchen seinen großen Bruder nun glühendst beneidet!

Heute nachmittag ist noch etwas frische Luft schnappen, Bügelperlenbilder stecken und Fäden durch den Webrahmen ziehen angesagt! Und ich hoffe, daß ich noch ein paar Schlafanzüge für die Bübchen zuschneiden kann, denn diese sind gerade Mangelware im Hause Q!

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen, frostigen zweiten Weihnachtsfeiertag!

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3 Antworten to “Noch immer”

  1. Patricia said

    Ich habe das Gefühl, das anstrengendste an den Weihnachtsferien ist, dass es früh dunkel und spät hell wird und aufgrund der Kälte die Draußenzeit begrenzt ist – und insbesondere die jungen männlichen Familienmitglieder einen enormen Bewegungsdrang verspüren, der sich bei mangelnder Umsetzung irgendwie anders Platz verschafft … *brüllkreischschubs* sag ich da nur …

  2. Patricia said

    Pardon, das Anstrengendste meine ich – Nominalisierung von Adjektiven, ts ts …

  3. Emily said

    Liebe Frau Q.,
    Sie haben jetzt erst einmal alles überstanden. Okay, Silvester noch nicht. Ach ja, und Ferien sind ja auch noch eine Weile. Aber es wird! Ganz sicher!
    Jetzt ist ja auch Bastelnachschub da 🙂 Bleiben Sie standhaft!

    Herzliche Grüße in das weiße Zeugs, Emily

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