Intérieurs

27/01/2011

Aus der Schule brachte das große Bübchen heute eine selbstgestaltete „Puppenstube“ mit. Interessant finde ich, daß er im Prinzip eine große Wohnküche gebaut hat, mit Ofen, Herd und „genauso einem großen Kühlschrank, wie wir ihn in echt haben“. Und einen Schlafplatz gibt es in dieser Küche auch noch, praktischerweise gleich ein Stockbett. Die Auswahl der Tapete ist wohl ebenfalls ganz exquisit…., aber die Leuchte finde ich schon fast irgendwie stylisch!

Ich habe gestern auch mal wieder ein bißchen Möbel durchs Haus gerückt, und im Zuge dessen konnte ich endlich mal wieder einen Punkt auf meiner täglich länger werdenden To-Do-Liste abhaken: ich habe es tatsächlich geschafft, dieses kleine Schränkchen fertig „aufzuhübschen“, d.h. ich habe gestern endlichendlich den noch fehlenden Bezug für die oben aufliegende Matraze genäht (lief natürlich nicht ohne Pannen ab….: ich habe EXTRA ein Stück langen Reißverschluß erstanden, diesen reingefrickelt, damit man den Bezug auch waschen kann, wenn sich mal wieder ein Schokomäulchen darauf verirrt haben sollte, und dann, beim vorletzten Wenden und Probieren des Bezuges ist es passiert: der Zipper ging raus, und dann nicht mehr rein….nun ist der Bezug doch nicht abnehmbar). Die Jungs waren sofort vom neuen Möbel begeistert: „Dürfen wir auf das neue Sofa auch hinliegen? Oder ist das nur zum Sitzen da?“ (Anmerk. d. Red.: Unser eigentliches „Sofa“ ist wohl inzwischen eher noch unbequemer als das „Neue“, deshalb ist“Sofa“ wohl schon als Bezeichnung in Ordnung….Ja, ich weiß, liebster Herr Gemahl, das Teil hat schon einige Järchen auf dem Polster, hat es Sie doch schon damals, im Pleistozän, durch Ihre Studienzeiten begleitet und ist immer noch totaaaaal guuuut!).

And now something completely different: Als nächstes werde ich auf allen vieren durch die Küche robben, um Bügelperlen einzusammeln, die das jüngste Kind hier „regnen“ ließ…., aber nur die, die nicht in seinem Mund (vom In-die-Ohren-stecken konnt ich ihn gerade noch abhalten….) landeten. In diesem Sinne, haben Sie noch einen wundervollen Nachmittag!

Merke:

27/01/2011

Besser nicht spätabends bei schummriger Beleuchtung ein Orangen-Marmelade-Brot machen, da könnte es passieren, daß man am nächsten Morgen auf dem Küchenfußboden festklebt…(und dafür kann man dann nicht mal die Kinder verantwortlich machen….)!!

Eine Beschwerde

25/01/2011

kam gestern vom Herrn Gemahl: „Du hast unterschlagen, daß ich letzten Samstag mit den Bübchen frische Nudeln gemacht habe….!“ Also: der Herr Gemahl hat letztens, zusammen mit den Bübchen, die leckersten frischen Nudeln von der ganzen weiten Welt gemacht, und ich freue mich schon auf die nächste Portion!!!

Und die Soße dazu war auch zum Reinliegen! Ich werde künftig öfter das Haus verlassen und die Küche zur Verfügung stellen.

Vor ein paar Tagen brachten die Kinderlein mir ein Bilderbuch mit Rückenproblemen, die ich beheben sollte. Als ich es dann zur Hand nahm, blätterte ich darin herum und fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt, denn dieses Buch ist tatsächlich eines meiner eigenen Bilderbücher, das übrig blieb, und welches ich als Kind wohl auch häufig zur Hand nahm. Und beim Blättern kam ich auf meine einstige Lieblingsseite:

Als ich klein war, stellt ich mir immer vor, wie toll es wäre, könnte ich mir doch so ein Kleid selbst nähen…und nun, über dreißig Jahre später, kann ich es tatsächlich! Vielleicht mochte ich das Bild aber auch nur so gern betrachten, weil die Nähmaschine grün ist, denn „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider, grün, grün, grün ist alles was ich hab…“ und eine grüne Nähmaschine (natürlich eine moderne mit allem Schnickischnacki, nicht so eine olle mit Fußantrieb…) wäre schon sehr toll.

Und dieser freundliche Außerirdische krabbelte diese Woche unter meiner ungrünen Nähmschine hervor, während das kleinste Bübchen ermattet den Vormittag auf dem Sofa verbrachte und nur zum Leben erwachte, wenn die „Pippi Langstrumpf“-Cassette zu Ende war („Nochmal!!!“).

Und nun winke ich Ihnen auch mal freundlich zu *winkewinke* und warte mal ab, was der restliche Nachmittag noch bringt (draußen schneit es und die Bübchen versuchen ihre überschüssige Energie innerhalb des Hauses loszuwerden…).

Gestern morgen floh

23/01/2011

ich auf den Flohmarkt. Dort waren zwar auch jede Menge Menschen, die eventuell auch einige Viren verteilten, aber nicht alle paar Minuten „MAAAMAAAA!“ brüllten. Also Erholung pur nach einer Woche mit zwei sehr kranken kleinen Bübchen, welche sich nun glücklicherweise, vollgepumpt mit diversen Medikamenten, auf dem Weg der Besserung befinden.

Das mittlere Bübchen kann hoffentlich morgen auch wieder in den Kindergarten gehen, denn ihm ist es hier inzwischen so langweilig, daß er nur noch Blödsinn macht, Dinge zerstörrt, versteckt und permanent die Brüder bei-was-auch-immer nervt!

Der große Bube war etwas neidisch auf die Krankheit der Brüder und fing dann propmt auch an zu hüsteln und alle halbe Stunde dezent darauf hinzuweisen, daß sein Husten nun schon viiiiiel schlimmer geworden sei und er UNBEDINGT Hustensaft benötige!! Bislang ist er aber noch nicht richtig krank geworden, und ich hoffe sehr, daß er verschont bleiben möge!

Das kleinste der Bübchen hat es am schlimmsten erwischt und er wird wohl nächte Woche noch ein paar Tage bei mir zu Hause verbringen müssen, bevor er wieder in seinen heißgeliebten Kindergarten gehen kann, denn heute ist der erste Tag, an dem er wirklich fieberfrei ist und er mal wieder mehr als eine Alibi-Nudel zu Mittag gegessen hat.

Tja, die Wolkendecke wird momentan wieder etwas dünner, so daß ich auf einige Sonnenstrahlen in den nächsten Tagen hoffe.

Bewölkt.

20/01/2011

Damit könnte man meine Laune diese Woche umschreiben. Die nächste wird besser. Bestimmt.

Dann sind alle gesund, alles bleibt heile und hier herrscht ein bißchen „Rama-Familien-Feeling“. Oder so ähnlich.

Haben Sie eine gute und angenehme Nachtruhe!

Null. Ich habe nichts geschafft von alldem, was ich mir vorgenommen hatte. Oh, eine Kleinigkeit hat doch tatsächlich funktioniert: der Nachkauf eines Fitzelchens Stoff, welcher mir am Wochenende ausging. Nun bekommt das große Bübchen doch einen Pulli mit zwei Ärmeln… Also, ich korrigiere: Nullkommafünf erledigte Dinge.

Ansonsten hatte ich ein hustendes, nein eigentlich bellendes, mittleres Bübchen zu Hause, welches extrem miese Laune hatte und sich ungefähr alle zwanzig Sekunden danach erkundigte, wann denn jetzt bitte schön ENDLICH der große Bruder nach Hause kommen würde. Ich konnte nur immer wieder stoisch darauf antworten: „Um halb zwölf, mein Goldschatz, um halb zwölf!“ Innerlich biß ich nach der zwanzigsten Anfrage in die Tischkante.

Nun ist die Mittagsabfütterung beendet und ich habe beschloßen, daß es gaaaanz toll sei, wenn alle Jungs unten im großen Kinderzimmer spielen bis wir gehen müßen (Termine, Termine….), und ich dann kurz Ruhe habe und durchatmen kann (und das Gebiß wieder aus der Tischkante befreien kann). Mal sehn, ob das so funktioniert!?!

Nach der Essensbeschaffung für die nächsten Tage, welche heute Nachmittag auch noch ansteht und der nachmittäglichen KaffeefürdieGroßenundKabaundKeksefürdieKleinen-Pause, werde ich hoffentlich noch etwas Zeit haben, um im Atelier zu verschwinden, damit ich die Fledermaus und den Frosch aus meinem Kopf raus und auf die bereit liegenden Pullover für die Jungs bekomme. Frösche stehen hier ja sowieso ganz hoch im Kurs, aber die Fledermäuse haben auch Einzug gehalten, d.h. eigentlich wohnen die schon viel länger auf unserem Dachboden als wir hier unten im Haus (Als vor vier Jahren das gesamte Hausdach erneuert wurde, fanden wir tatsächliche ein lebendes Exemplar an einem Balken hängend!). Und die Jungs finden die Tier, neben Eichhörnchen und Grüngetier, supertoll! Das große Bübchen braucht nun für Fasching unbedingt ein Fledermauskostüm….ich habe kürzlich schon alle abgelegten schwarzen und grauen Klamotten auf einen Stapel gesammelt und nun muß ich mich demnächst mal an die Arbeit machen! Vor meinem inneren Auge sehe ich das Kostüm schon fix und fertig, aber meist kommt es dann ganz anders und das Kerlchen muß am Ende als Paulchen Panther oder Mickey Mouse gehen….

So, nun aber die Ärmel raufgekrempelt, damit die Ergebnisse des Nachmittags dann besser aussehen!!! Ihnen allen noch einen wunderschönen Vorfrühlings-Januar-Montag-Nachmittag!

 

Rübchen

15/01/2011

Diese Woche lieferte der Öko-Gemüsehändler nicht nur eßbares, sondern auch äußerst hübsches Gemüse aus, welches zudem noch den putzigen Namen „Rübchen“ trägt. Wenn Sie mögen, dürfen Sie hier am Augenschmaus teilnehmen!

Aber wie werden die Dinger nun verwertet? Roh? Gekocht? Sind das große Radieschen? Stämmige Rettiche? Runde Möhren? Ich werde mal Mut sammeln gehen und dann mal einem der Rübchen mit einem Messer zu Leibe rücken….

Freitagsfischprinz

14/01/2011

Gestern abend trafen sich die beiden das erste Mal, der Fischprinz und die Fischprinzessin.

Und heute ist schon gemeinsames „auf der Platte liegen“ angesagt. Scheinen sich zu mögen, die beiden!

Die zwei habe ich zusammengestichelt, nachdem mich „Fiele Fische“ dazu inspiriert hat (Finden Sie die Ostsee-Königsfische?). Und wenn Sie nun noch mehr Lust auf Fisch bekommen haben, bei Frau Rieger gibts noch mehr!

Post bekommen

13/01/2011

ist einfach SCHÖÖÖÖÖN!! In den letzten Tagen steckte zum einen ein Umschlag mit diesem Inhalt in unserem Briefkasten:

Sollten Sie auch noch einen haben wollen, wenden Sie sich vertrauensvoll an Frau Garanin, sie ist quasi die „Mutter der nettesten Tiere auf Papier“!

Und nach einer kleinen Odysse landete zum anderen auch endlich, endlich ein kleines Päckchen mit diesen beiden Mini-Tassen in unserem Briefkasten….

Schon lange schlich ich um sie herum, und letzten Herbst, an einem besonders schlechten Tag, drückte ich dann letzten Endes doch den Bestell-Button und dachte mir: „Tu ich mir heute mal was gutes…!“ Ungefähr drei Wochen später kam dann auch ein Päckchen hier an, welches ich voller Freude öffnete und auspackte. Doch leider war nur die schöne Verpackung der beiden Tassen im Paket und der eigentliche Inhalt fehlte. Können Sie sich mein Gesicht vorstellen??? Ich schüttelte das Päckchen, in der Hoffnung, die Tassen wären doch in einer Falte des Kartons versteckt, aber…nichts. Also schrieb ich eine, zugegebenermaßen erboste eMail und erhielt auch sogleich eine entschuldigende Antwort mit dem Versprechen, daß „asap“ neue verschickt würden. Irgendwann im Dezember stellte ich fest, daß immer noch keine Tässchen bei mir angekommen waren und mailte nochmals. Und dann vorgestern war das Päckchen dann samt Inhalt bei mir. Jippeee!!

Und da meine Feinmotorik die letzten Tage leider nicht voll funktionstüchtig war (diese fiese Nagelbettentzündung…am Zeigefinger der rechten Hand…total unnötig!!), ich aber ein unruhiger Geist bin und immer was machen muß, versuchte ich mich mal am“ Korb flechten“. Und da ich ein Kind der 80iger  bin, begab ich mich auf den Recycling-Trip und nahm zum Flechten Zeitungspapier.

Das Falten der Streifen ging noch ganz gut (mit weit abgespreiztem Zeigefinger), den Boden des Körbchens bekam ich auch noch hin…aber dann die Seiten…ich sage Ihnen, fast hätte ich das Ding verheizt. Aber dann packte mich der Ehrgeiz: Ich wollte so ein Teil haben!!! Und mit Hilfe  einer Billon Wäscheklammern, Klebstoff und einem Tacker hatte ich dann auch tatsächlich irgendwann dieses Körbchen in Händen. Es ist ziemlich stabil geworden, allerdings etwas windschief. Aber für einen ersten Versuch doch nicht ganz schlecht. Das stoffige Innenleben fand ich noch in der Stoffreste-Kiste (irgendein mißlungenes Projekt…), paßte es in der Größe etwas an und flanschte dann noch Großmutters gute Häkelborte dran. Und voilà: Fertisch ist das Körbsche! Gesehen habe ich solche Papierkörbe übrigens in Frau Mimas Blog, der einen Besuch wert ist, denn dort gibt es sooo viele schöne Dinge zu bestaunen.

Aber nun genug geplaudert, ich verschwinde mal ins „Atelier“, der Zeigefinger ist wieder einigermaßen funktionstüchtig! Seien Sie gegrüßt und haben Sie noch einen schönen Tag!!!

Hören

10/01/2011

Sie was??? Ich nicht viel. Lediglich das Klacken der Tastatur des Laptops und im Hintergrund das leise Brodeln des Wasserkessels. Ansonsten herrscht Ruhe. Bis zm halb zwölf. Dann steppt hier wieder der Bär. Und bis dahin geh ich die Stille genießen (vielmehr bleibt mir auch nicht übrig, denn eine fiese Nagelbettentzündung legt mich derzeit etwas lahm…).

Haben Sie einen schönen Montag Morgen!