Ja, es gibt sie wirklich, diese findigen Daniel Düsentriebs unter den Bewohnern des Ländles! Ich habe so ein „Getüftel“ heute mal wieder live miterleben dürfen!! Dabei kamen riesige Maschinen, welche kleine, präzise Löcher bohren können (und die nebenher noch diese Topfkratzer aus Metallfäden produzieren könnten) und eher „zarte“ Geräte, welche so einen schönen Funkenflug, fast wie Wunderkerzen, machen. Und jede Menge WD 40 und wie all die anderen Metaller-Deos noch so heißen, zum Einsatz. Die Geschichte zu dem ganzen ist eigentlich mal wieder furchtbar banal, wie eben so vieles im Leben: eines unsere Autos war mal wieder kaputt, dieses Mal hatte sich das Wischergestänge irgendwie festgesetzt, und trotz gutem Zuredens blieben die Scheibenwischer einfach mitten auf der Frontscheibe des Wagens stehen und wollten sich in keine Richtung mehr bewegen. Solange es nun nicht geregnet hätte, wäre das ja kein sooo gr0ßes Problem gewesen, aber erfahrungsgemäß kommt ja dann doch irgendwann mal wieder Wasser von oben und nimmt einem die Sicht beim Fahren. Also wurde das ganze Gestänge, samt Wischermotor ausgebaut und die Tüftler rücktem dem zarten Gestänge, welches sich aber sehr widerspentig und zäh zeigte erstmal ganz brachial mit großen Hammern zu Leibe. Und es gab dann irgendwann unter den Schlägen auch nach, allerdings nicht an der gewünschten Stelle, nein, es zerbrach an einem lebensnotwendigen Gelenk. *örks*!! Nun war guter Rat, beziehungsweise ein neues Teil, teuer. Der Autoflüsterer des Vertrauens riet davon ab, ein neues Teil zu kaufen, weil sich das für das alte Auto nicht mehr lohnen würde und ordnete an, ein Teil bei der Autoverwertung zu erstehen. Nun kam meine Mithilfe ins Spiel, ich durfte telefonieren *yeah*, und ich telefonierte mir quasi den Wolf, verhaspelte mich beim xten Mal Sprüchleien aufsagen: „Hallo, hier spricht Frau Q, und ich benötige ein Wischergestänge für mein Froschmobil Baujahr 2001!“ bis endlich irgendjemand wohl Mitleid mit mir hatte, und mir mitteilte, ich solle es doch mal beim größten Autoteileverwerter in der Region versuchen. Und dort bekam ich dann tatsächlich die Auskunft, es hätte ein Wischergestänge für mein Froschmobil am Lager. Was hab ich mich da gefreut, das Telefonieren hatte ein Ende und ich schickte den Herrn Gemahl samt großem Bübchen auf die Reise, auf daß sie mir dieses Teil wohlbehalten anliefern sollten. Und dann war es da! Und der Herr Gemahl machte sichauch sogleich hochmotiviert an den Einbau des guten Stücks, um dann festzustellen, daß eines der Gelenke nicht gangbar war. *hmpf*! Ich ärgerte mich fast grün….aber der Herr Gemahl und der Nachbar waren immer noch guten Mutes, daß sie das Teil zum Laufen bringen würden. Als ich dann etwas später mal in die Werkstatt linste, schaute ich in etwas betretene Gesichter: das Wischergestänge N° Zwo war auch erlegt worden…EXITUS. Und nun? Der Herr Gemahl schlug vor, das ganze so einzubauen, daß wenigstens ein Wischerblatt betätigt werden könnte. Ich dachte mir, wir haben zwei Wischergestänge, einmal funktioniert das rechte Gelenk, einmal das linke, da müßte es doch mit Hilfe (Achtung! Jetzt kommen die Schwäbischen Tüftler endlich!!) von Flex und Schweißgerät möglich sein, aus den zwei Teilen eines zu dengeln. Trotz dieser einfach banalen Idee wagte ich es dann doch, den Herren Tüftlern meinen Vorschlag zu unterbreiten, und nach anfänglicher Skepsis und der darauf folgenden Erkenntnis, daß eigenlich nichts näher liegt, und auch nichts mehr zu verlieren ist, da die beiden Teile, jedes für sich, sowieso schon dahin sind, fingen die Tüfler Feuer und schmiedeten erste Pläne. Dann verschwanden sie in der Werkstatt und ließen die Maschinen laufen und versprühten einiges an Kriech- und sonstigen Ölen und bastelten dort ein neues, formidables Teil. Und das Ende der Geschichte: das Auto wischt wieder! Danke,  ihr lieben Daniel Düsentriebs!

Advertisements

Wieda daaaa!

30/08/2011

Nachdem wir nun zwei Wochen in der Wärme verbracht haben, sind wir seit dem Wochenende wieder auf der kalten Alb, frösteln vor uns hin und versuchen uns wieder in den Alltag einzuleben.

Ja, und wo haben sich diese Q’s nun die letzten vierzehn Tage rumgetrieben, werden Sie sich vielleicht fragen. Wir sind gar nicht so spektakulär weit gereist, lediglich eineinhalb Autostunden waren wir von der Heimat entfernt, aber dort war es richtig warm, so warm, daß der Wein dort bis ins Haus wuchs! Und wir hatten nicht nur unsere drei kleinen Bübchen mit dabei sondern noch 23 mitreisende Personen, für die der Herr Gemahl und ich auch noch zuständig waren…. Nein, wir haben keine Werbefahrt für Heizdecken oder ähnliches organisiert, sondern, mal wieder, eine integrative Freizeit geleitet. Früher, als wir noch jung waren – das warn noch Zeiten, sag ich Ihnen….- haben wir das im Sommer und im Winter gemacht und dann mal kurz eine zehnjährige Pause eingelegt, um nun frisch gestärkt wieder einzusteigen. Und was soll ich Ihnen sagen…irgendwie waren die zwei Wochen sehr anstrengend, aber nachdem wir nun seit drei Tagen wieder zu Hause sind, finde ich den Alltag mit den drei Bübchen viel anstrengender! Aber so ist es nun mal, und in den letzten beiden Wochen haben wir sehr geschwitzt, sehr gut gegessen (Danke, Herr Hartmann!!) und viel erlebt: wir waren in der Wilhelma in Stuttgart, in Ludwigsburg im Märchengarten, in Sinsheim im Automuseum, in Heilbronn auf der „experimenta“, in Tripsdrill, im Mineralfreibad in Bönnigheim, im Maislabyrinth, im Eiscafé, haben bunte Perlenketten aufgefädelt, Fingerfarben gekocht, Geburtstag gefeiert ,sind S-Bahn gefahren, haben gesungen, gelacht, Wespen gejagt, Wespenstiche mit halben Zwiebeln kuriert und Tee getrunken! Und wahrscheinlich waren da noch tausend andere tolle Kleinigkeiten, die ich schon fast wieder vergessen habe! Und zum Abschluß des Berichtes noch ein paar nette Bildchen:

Die Hände voller Mais hatte das kleinste Bübchen im Maislabyrinth, und da lagen noch mehr von den Dingern auf der Erde und trieben das Kind in den Wahnsinn, denn es konnte sie irgendwann gar nicht mehr alle tragen…

Dieses riesen Tier konnte uns glücklicherweise nur durch eine Scheibe beobachten!!

Und wären wir noch ein paar Tage länger mit so super leckerem Essen gefüttert worden, hätte ich wohl am Ende genauso ausgesehen….glücklicherweise war der nächste Spiegel in der Reihe der, der gaaanz lang und dünn macht!!!

Und natürlich habe ich was vergessen: unsere Nachtwanderung durch den Weinberg, bei der wir unsere Unterkunft mal bei Nacht sehen konnten!

Und nun geht es weiter im Alltag, ich werde mal die kleinen Bübchen in ihre Kleider stecken und in die jeweiligen Tageseinrichtungen bringen und dann das gelangweilte große Bübchen irgendwie beschäftigen. Haben Sie einen wundervollen Dienstag!

 

Noch

23/08/2011

suchen wir den Weg durch die Hitze des Sommers….aber baaaaald sind wir am Ziel und es geht weiter im Alltag!

Viele Grüße aus der Ferienzeit von der gesamten Familie Q!

Buuuh!

12/08/2011

Erschrecken Sie nicht, wenn hier gerade wenig los ist… aber zur (Ferien-)Zeit ist alles ein wenig anders….

Aber bald, ganz bald ist alles wieder wie immer – oder so ähnlich!

Seien Sie gegrüßt von Ihrer Frau Q!

oder: Ich will nie wieder was essen…. *ächz*

Gestern feierte die Großmutter des Herrn Gemahl gemeinsam mit ihrem Freund ihren 90. Geburtstag. Und was soll ich sagen, die alte Dame ist sowas von rüstig, und selbst ihr Lebensgefährte bewegt noch im Städtchen das eigene Automobil zum Einkaufscenter! So würde ich auch gerne sooo alt werden! Ich hoffe, die beiden haben noch ein paar schöne gemeinsame Jahre und wir dürfen noch ein paarmal mit ihnen feiern (dann aber mit weniger Speis und Trank, und wieder, wie sonst all die Jahre auf der „rusikalen“ Hütte aufm Berg, wo sich die Kinder nicht so fürchterlich benehmen müssen, sondern durch den Wald strolchen können und Stockbrot über dem Lagerfeuer backen können)!

Genähtes

06/08/2011

Gestern verschickt:

Ich hoffe sehr, daß die Kombi dem kleinen Herrn M. aus B. paßt und der Mama gefällt! Mir hat dieser kleine Auftrag jedenfalls Spaß gemacht, ich hatte sehr netten eMail-Kontakt mit der Mama des kleinen Herrn M., welche bei mir erst die Weste bestellte und mir den Cordstoff dafür zuschicken wollte, weil sie aus dem gleichen Stoff noch eine Hose nähen wollte, damit das Bübchen dann zur Taufe schick sein würde. Ich wunderte mich etwas, daß sie eine Hose nähen könne und das Westchen nicht, woraufhin sie mir mitteilte, daß es ihr hierfür an Zeit mangeln würde. Spontan bot ich an, ihr auch die Hose zu nähen, wenn sie mir den Schnitt mitschicken würde. Einen Hosenschnitt dafür hatte die Mama des kleinen Herrn M. nicht, dafür eine Modell-Hose…. Ich ließ mich trotzdem auf das Experiment ein und „dengelte“ mir dann anhand der Hose einen Schnitt… und nähte erstmal für unser kleinstes Bübchen eine Probehose. Und irgendwie funktionierte das tatsächlich, auch wenn die eigene Hose etwas anders geraten ist….

Und hier noch die „eigene“ grüne Probehose mit Inhalt:

Das Bübchen wollte die Hose gar nicht mehr ausziehen, sie scheint also gemütlich zu sein! Vielleicht näh ich ihm noch ein paar davon….

Vogel statt Fisch!

05/08/2011

Heute mal wieder „Vogel“. Dieses Mal aber ein lebendiger!! Das kleine Tier flog während wir am Frühstück saßen mit Karacho gegen unsere Fensterscheibe in der Küche…und lag dann, sehr benommen und nicht tot, auf dem Fensterbrett. Ich griff dann beherzt nach draußen und die Jungs und ich setzten uns dann mit dem Vögelchen auf den Balkon und streichelten und bweunderten es. Und hofften, daß es sich wieder erholen würde. Nach einigen Minuten flog es, sehr panisch, los, krallte sich erst an die Hauswand und entschwand dann in die Birke im Garten.

Hoffentlich fiel es nicht am Ende doch noch der Katze in die Krallen….

*Das Photo ist übrigens ein Gastbeitrag des großen Bübchens! Meine Hände waren ja besetzt!

Wir warten

03/08/2011

auf den Sommer. Und gestern war er auch mal ganz kurz da und hat eine kleine Hitzewelle über die Alb schwappen lassen. Aber ich fürchte, daß es das auch schon wieder war…. Schade eigentlich! Denn sich den ganzen Tag im Freien aufhalten zu können, hat ja durchaus was! Die beiden kleinen Bübchen haben sich gestern mit zwei Wannen voll Wasser vergnügt, während der große Bube sich mit den Nachbarskindern eine Wasserbombenschlacht lieferte. Und selbst der Herr Gemahl ist bei den Temperaturen den Wasserspielereien nicht abgeneigt: er baute emsig an unserer Außenwasserstelle und ist gestern fast fertig geworden. Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten und dann ist das neueste Projekt vorzeigbar (haben Sie zufällig noch ein paar „Biberschwänze“ rumliegen, wir könnten etwa acht Stück davon gebrauchen!)! Ich halte mich vom Wasser fern und wühle mich statt dessen durch den Garten und jäte Unkraut (jedes Jahr das gleiche…kann man nicht EINMAL ein Unkraut rausreißen und dann is‘ gut??). Zwischendurch gibt es Kaffee, Kuchen, Eis und diverse andere sehr gesunde Dinge zur Stärkung. Und am Ende des Tages wird die Beute aufs Feuer geworfen…glücklicherweise keine Mammuts, sondern schon fertig präpariertes Getier 🙂 !

(Woche eins der Sommerferien ist nun schon fast rum, bleiben noch 5 1/2 übrig….)