Am Morgen

03/09/2011

so

am Abend dann so

und dazwischen:

*eine genervte Mutter

*ein um acht Uhr morgens sehr müdes Kind, welches sich durch den Tag schleppte, meckerte und sich kein Schläfchen gönnte – dabei kann dieses Kind sogar mitten in der Küche auf dem Fußboden schlafen, auch wenn hier Besuch einfällt, das stört es gar nicht – und damit die Mutter noch genervter machte

*ein großes Kind, welches PRINZIPIELL widerspricht, das Gegenteil von dem macht, was man ihm gerade aufgetragen hat und damit zu allem Übel auch noch den Rest der Kinderbande ansteckt – auch das macht die Mutter nicht weniger genervt

*ein mittleres Kind, welches der Mutter die letzten zwei Tage wie ein Schatten folgt – dient auch nicht zur Nervenschonung der Mutter

*die üblichen Wäscheberge, die Beschaffung und Zubereitung von Futter für die wilde, hungrige Meute, Zahnpasta -rosa!- in die blonden Haare des Kleinsten geschmiert – vom großen Bruder!-, überkochendes Nudelwasser, welches sich klebrig auf dem gesamten Gasherd verteilt – Gasherd putzen gehört auch nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen!! – und die sonstigen  tausend Kleinigkeiten, die so im Alltag die Nerven der Mutter strapazieren, die wurden heute auch nicht ausgelassen…

*außerdem hat die Mutter festgestellt, daß ihre Behauptung: „Wenn andere Babys heulen, macht mir das GAR NIX, ist ja nicht mein Kind!“ nicht so ganz stimmt…am liebsten wäre sie heute zum Kleinsten der Nachbarn – ganze vier Wochen alt – und hätte es gerne tröstender Weise herumgetragen, damit es nicht mehr so fürchterlich, fürchterlich weinen muß (Nein! Ich will kein Kind mehr, ich freue mich an jedem Tag, an dem die Bübchen größer, älter und selbständiger werden! Und das kleinste Bübchen ist ja auch immer noch klein, zart und kuschelig!)

*….und nun muß die genervte Mutter noch was für ihr Nervenheil tun – vielleicht ein gaaaanz großes Stück Schokolade essen oder ein Schaumbad nehmen oder einfach hoffen, daß die Sterne morgen wieder besser stehen und die Jungs ausgeschlafener und besser gelaunt sind….

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4 Antworten to “Am Morgen”

  1. Dann wünsche ich dir eine ruhige Nacht!

  2. Ach du liebe Zeit! Ich wünsche der heldenhaften Mutter (ein Pleonasmus!) einen wunderschönen, ausgleichenden Sonntag!
    Herzliche Grüsse.
    PS: Weinende Kinder in der Nachbarschaft sind was Furchtbares, man ist so hilflos, vor allem in der Stadt, da weiss man ja nichtmal genau wo es herkommt…

  3. Ihr Küchenboden sieht aber auch soooo einladend aus. Gerne würde ich mich mal dazu legen …

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