Der Alltag

13/06/2012

hat uns wieder fest im Griff, nachdem wir in der letzten Woche kurzer Hand und schwuppdiwupp unseren VW-Bus mit Kindern, Gepäck und Zeug vollgepackt haben und der kalten Alb den Rücken gekehrt haben. Bis auf ein paar kurze Regenschauer hatten wir auch mit dem Wetter Glück. Und der Test „Schaffen es die Jungs schon alleine (sprich ohne einen von uns Erwachsenen) im Zelt zu schlafen??“ ist auch bestanden und wir können nun das Leihzelt durch ein eigenes ersetzen! Außerdem war es toll, so ganz ohne Kinderwagen, Windeln, Trinkfläschchen und Kram verreisen zu können!! Nur die Im-Auto-Sitz-Geduld der Bübchen wäre noch ausbaufähig….

Unser Reiseziel war übrigens Ribeauvillé im Elsaß. Dort gibt es ziemlich viele Störche, die, wie ich gelernt habe, gar nicht so gerne Frösche verspeisen….*SchweißvonderStirnwisch* und die ohne größere Berührungsängste auf dem Campingplatz rumstaksen und mit ihren langen Schnäbeln den Campern fast das Essen vom Teller picken. Die Bübchen waren allesamt sehr begeistert und hätten gerne einen von den Vögeln („Neben mir hat es doch noch einen Sitzplatz im Bus frei!“ sprach das mittlere Bübchen) mit nach Hause genommen. Unternommen haben wir in den paar Tagen nicht allzu viel, eine Wanderung zu „Les Trois Châteaux“, die Besichtigung der „Haut-Koenigsbourg) und ein Besuch des dortigen Erlebnisbades (ich habe zum ersten Mal seit ungefähr 30 Jahren wieder eine BADEKAPPE getragen *grusel*) standen auf dem Programm. Außerdem mußten wir auch Lebensmittel einkaufen gehen….und was soll ich sagen, ich LIEBE Supermärkte in anderen Ländern, da gibt es unglaublich tolle Sachen zu kaufen (so komme ich  beispielsweise überhaupt gar nie nicht an Gebäck in schönen Dosen vorbei…das schaffe ich ja schon heir in Deutschland kaum….) und der Einkaufswagen füllt sich im nu!

Richtig gut erholt haben der Herr Gemahl und ich uns in diesem Urlaub nicht…im Zelt wird es früh hell, wenn man noch ein Frühstücksbrot haben möchte, muß man zeitig beim Bäcker sein und  die Kinder gehen abends spät in den Schlafsack, so daß man doch noch einige Zeit sitzen muß, um noch ein bißchen kinderfrei zu haben.

Und nun sind die Ferien endgültig vorbei, es haben die letzten Wochen vor den großen Sommerferine begonnen und der Sommer streikt (irgendwie komisch, im Juni den Ofen an zu machen…). Ich werde mich nun den Plagen des Alltags unterwerfen und versuchen, etwas Ordnung zu schaffen, damit alle anderen hier wieder neues Chaos produzieren können.

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2 Antworten to “Der Alltag”

  1. ach so, Ferien, ich begann schon mir Sorgen zu machen! Was habe ich die Hochkönigsburg als Kind geliebt (und Zelten auch, aber meine Eltern nicht… wie ich heute) herzliche Grüsse, gewöhnen Sie sich wieder gut auf der Alb ein!

  2. katobia said

    Na wenn da ein Storch Platz genommen hätte, wäre der Platz wohl bald anderweitig belegt 😉

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