Happy Halloween…

31/10/2012

Uuuuah!!!

(Alternative Interpretation der Kinderabschreckung zu Halloween auf der rauhen Alb…..und heute Nacht freut sich der Fuchs drüber.)

*Haha*!

21/10/2012

Um mich vor irgendwelchen wichtigen Arbeiten zu drücken, habe ich mal wieder vollkommen sinnfrei bei den Suchbegriffen, mit denen dieses Bog hier gefunden wurde,  rumgelesen. Und mein liebster war „alice cooper torte“ – wie DIE wohl aussehen mag??? Und dann gab es da noch „froschschenkel in ribeauville“ – womöglich essen die dort sowas…..  Und nun werde ich mich vor den wirklich wichtigen Dingen drücken, in dem ich mich ins Bett verkrümel, um zu schlafen, muß ja schließlich auch getan werden! Gute Nacht in die unendlichen Weiten!

Fasziniert

17/10/2012

mich immer wieder: aus ein bißchen Faden oder einem Stückchen Stoff entsteht ein richtig, echtes, anziehbares Kleidungsstück. Wobei ich es beim Stricken immer wesentlich spannender finde, was am Ende aus dem Wollknäul, zwei Nadeln und der Strickanleitung, die ich beim ersten durchlesen NIE verstehe, mal wird! Auch beim zweiten Lesen verstehe ich meist noch nicht, wie das ganze funktionieren soll, und so stricke ich einfach drauf los, und während des Entstehens des Kleidungsstück erklärt sich die Anleitung immer von selbst. Früher habe ich mich immer von den Anleitungen in den Strickheftchen abschrecken lassen und lieber nichts oder nur ganz einfache Sachen gestrickt. Inzwischen bin ich etwas mutiger geworden und wage mich auch an Teile mit Muster (sogar mit Löchern drin, also gewollten Löchern!) oder solche, die am Stück gearbeitet werden. Und auch das „Spannen“ der  fertigen Teile oder Kleidungsstücke bekomme ich nun hin, so daß die Sachen manchmal gar nicht so selbstgestrickt aussehen…. (ich muß gestehen, daß ich bei „selbstgestrickt“ immer an 80er Öko-Riesen-Schlabbber-Pullis denken muß….)

Von Schlabber ist das kleine Jäckchen nicht betroffen und ich freue mich an meinem neuen, gelben (gegen das Herbst- und Wintergrau!) Jäckchen! Hurra.

Beim Nähen gibt es dann und wann auch Überraschungen, ob der Schnitt nun so sitzt wie ich mir das vorgestellt habe, oder ob Schnitt, Muster und Stoffbeschaffenheit harmonieren. So habe ich aus diesem gewagt gemusterten Stöffchen erst ein ganz anderes Shirt zugeschnitten und genäht, einmal getragen, für komplett unmöglich befunden, die Schere genommen und schlußendlich das ganze Teil wieder auseinander geschnippelt. Aber die Shirt-Idee in Zusammenhang mit diesem Stoff wollte mir nicht aus dem Kopf gehen. Also habe ich den Shirt- und Stoffresten nochmals ein neues Teil, dieses Mal aus einem bewährten Schnitt, zugeschnitten und zusammen genäht. Mal sehen, ob der Stoff nun tragbar ist oder ob ich ein weiteres Schlaf-Shirt besitze 😉 .

So, nun aber schnell von der stoffig-wollig-fusseligen Welt hinüber gewechselt in die reale Welt, die da dreistimmig nach Futter verlangt! Ich wünsche Ihnen allen einen wundervollen Mittwoch Abend!

(Lese-)Futter

14/10/2012

Lesen und/oder Essen sind beides Beschäftigungen, denen ich gerne nachgehe, gerne auch gleichzeitig! So habe ich mir mal eines der „Dr. Proktor“ Bücher zu Gemüte geführt und war, nachdem ich die ersten paar Seiten überwunden hatte, sehr, sehr begeistert von der Lektüre: herrlich skurril, schräg und etwas absurd… und ich habe mich wieder wie mit 14 gefühlt: immer das Buch vor der Nase, sogar  auf der Toilette, solange, bis es, leider, ausgelesen war. Aber Nachschub ist schon auf dem Weg, ich muß noch etwas mehr Zeit mit dem durchgeknallten Doktor verbringen.

Und dazu gab es extrem leckere Schokolade…. aber nur ein bißchen, muß noch für den nächsten Band reichen!!

Zum heutigen Sonntagsfrühstück habe ich mir ein Kochbuch für Kinder zu Gemüte geführt. Ich habe es mir gestern in der Bibliothek ausgeliehen, da ich neugierig war, was die Autoren hier wohl wieder für tolle Tricks auf Lager haben, um Kindern Gemüse und Co. schmackhaft zu machen…aber ich wurde quasi enttäuscht: keine Möhren in Herzform oder Vollkornbrot zu Runden Scheiben ausgestochen und mit Gemüsegrinsegesichtern belegt, sondern relativ einfache Rezepte, z.T. mit ungewöhnlichen Zutaten wie Sambal Oelek (ich wäre nie auf die Idee gekommen, sowas in ein Essen für Kinder zu tun…) oder Lammfleisch. Aber es gibt viele Rezepte für Suppen, Kartoffeln und kleine Beilagen. Und ich habe bei der Lektüre richtig Lust zu Kochen bekommen. Und daran, und an Zeit, fehlt es mir im Alltag meistens: unter der Woche komme ich ungefähr gleichzeitig mit den Jungs zu Hause an, d.h. ich muß schnellschnellschnell irgendwas zu Essen zaubern. Und am Wochenende, wenn ich dann Zeit zum Kochen hätte, habe ich oft keine Lust, den halben Tag in der Küche zu verbringen, denn die Zeit läßt sich ja auch mit anderen Dingen füllen, z.B. nähen, stricken, eine Runde Memory mit dem Jüngsten spielen (und immer dabei verlieren….), mal wieder das Badezimmer putzen oder einen Spaziergang über die herbstliche Alb machen….aber ab morgen (oder übermorgen… 😉 ) wird alles viiiiel besser in der Q’schen Küche…..

Und nun werde ich mir ein Buch mit ins Bett nehmen, wie immer SOFORT darüber einschlafen und großen Gaumenfreuden träumen… Gute Nacht!

Herbst.

09/10/2012

Und zwar in seiner nassen, schmuddeligen und trüben Variante. Bäh. Aber wäre es heute um diese Uhrzeit nicht schon so dunkel in unserer Küche, hätte ich auch nicht den schönen, blauen Lichtring um meine sich langsam erwärmende Milch für meinen Kaffee entdeckt.

Inzwischen sind Milch und Kaffee in meinem Bauch verschwunden, der Gasherd ist wieder aus und neben mir sitzen die Bübchen, zerbröseln Kekse und üben sich im Gebrauch unflätiger Wörter. Keine wirklich angenehme Gesellschaft….wann nochmal ist diese Phase („IstallesnureinePhaseistallesnureinePhaseooooommmmm“) wieder vorbei?

In Verlauf der letzten Woche bin ich immer mehr zu der Überzeugung gelangt, daß „normale“ Kindergärten abgeschafft werden sollten und Kindergarten nur noch im Wald stattfinden sollte!! Okeeee, etwas überzogen. Aber die Woche, die wir mit unseren Kindergartenkindern im Wald verbracht haben war um ein Vielfaches streßfreier als eine normale Woche im Kindergarten, obwohl wir jeden Morgen und Mittag einen für die Kinder relativ weiten Fußmarsch vom Kindergarten zu „unserem“ Wald und wieder zurück zu bewältigen hatten. Im Wald waren die Kinder weniger gelangweilt, haben weniger gestritten und im Lauf der Woche hat jedes der Kinder „sein“ Fleckchen im Wald gefunden, d.h. es fanden „normale“ Rollenspiele, z.B. im Tipi oder im „Hexenwald“ statt, das Ritual „Jeder ißt erst mal sein Frühstück bevor er in den Wald zum Spielen geht“ konnte sich etablieren und niemand mußte sich mehr bis zur Erschöpfung austoben, wie das sonst so ist, wenn wir nur einmal in der Woche in den Wald gehen. Am Ende der Woche haben wir zusammen mit Eltern und Kindern noch ein kleines „Waldfest“ gefeiert, an dem die Väter uns einen kleinen Unterstand im Wald errichtet haben, so daß wir nun auch bei Regen und Schnee losziehen können und wenigstens im Trockenen vespern können, und es noch auf der großen Wiese ein Feuer gab, über dem zahlreiche Würstchen gegrillt und diverse Stockbrote gebacken wurden. Und auch die Eltern waren da draußen in der Natur relativ entspannt, jeder fand ein Plätzchen auf der Wiese (wir haben es tatsächlich geschafft, mal ein „Fest“ ohne diese unsäglich schrecklichen, wenn auch praktischen, ich gebs ja zu, Biertischgarnituren zu feiern…. Und nun warten mein Kollege und ich auf das Frühjahr, damit wir wieder eine Woche in den Wald entschwinden können, weit weg von quer durch das Zimmer fliegenden Spielsachen und langweiligen Tonkartonbastelarbeiten…. oder aber wir eröffnen doch noch unseren eigenen Waldkindergarten….

Aber jetzt kommt erstmal der Winter. Und Weihnachten. Und davor noch jede Menge Geburtstage. Und das große Bübchen weiß nicht mal, was es sich wünschen soll….irgendwie wäre ja schon noch so Spielzeug toll…aber doch nicht mehr wirklich….und sonst…weiß nicht…. aber Kindergeburtstag feiern soll schon sein!! Juhu….

Und jetzt verschwinde ich, mal wieder, zwischen den Wäschebergen…