Auf dem Flohmarkt

28/09/2014

fand ich vor ein paar Jahren diese Tasche.

Tasche

Aus diesem festen Leder war auch einst meine Schultasche, damals, in den 80iger Jahren. Und ganz nostalgisch gestimmt, erstand ich sie und schleppte sie nach Hause. Vielleicht wäre sie ja ein Schultäschchen für den Herrn Gemahl…nein, mit Schulterriemen geht gar nicht. Tasche braucht einen Griff. Also verschwand sie erstmal im Schrank. Dann zog ich sie irgendwann wieder zufällig hervor und füllte sie mit dem halben Haushalt, den ich immer so mit mir herumtrage. Und dann trug und trug ich sie hier und dort hin. Und im Laufe der Zeit schrabbelten sich die Nähte an den unteren Ecken ab und lösten sich auf. Dann löste sich eine der Seitennähte auf und die Dinge im Inneren waren nicht mehr sicher vor dem Herausfallen. Also alles rausnehmen und Tasche auf den Haufen der To-Do-Dinge werfen. Und da lag sie dann. Bis ich das notwendige Reparatur-Kit (eine uralte Ahle, festen Zwirn und *tada* eine extra Ledernadel, die ist suuuper!) aus dem Orkus des Nähzimmers hervorkruschtelte und das Täschchen wieder zusammenflickte.

Werkzeug

Und nun wartet das wieder befüllte Täschchen auf seinen nächsten Ausflug. Und ich hoffe noch auf viele gemeinsame Jahre, liebe Tasche!

Heute

22/09/2014

beginnt der Ernst des Lebens…oder so. Jedenfalls ist jetzt auch das kleinste Bübchen ein Schulkind. Unfassbar. Und doch steht ab jetzt der Schulranzen bereit, um vom Jüngsten in die Dorfschule getragen zu werden. Am Samstag nach der Einschulung fragte mich das Kind dann auch gleich mal, wieviele Wochen es denn bis zu den nächsten Ferien sei (das interessiert die Großen an der Schule am meisten, hat er dann auch gleich mal so übernommen).

SchulkindNr3

 

Und in Ihrem

15/09/2014

Kühlschrank so?

LebenimKühlschrank

(Was die beiden da machen? Die WOHNEN da!!)

Eine der besten

13/09/2014

Entscheidungen in diesem Jahr war wohl die, einfach den Teich im unteren Garten zu zuschütten! Nun, ganz so einfach und hopplahopp gings dann doch nicht, denn als erstes mußte mal der ganze Teich mit seinem Drumherum abgeräumt, weggeräumt und entsorgt werden. Also alle Pflanzen weg, Steine, Schlick&Schlamm und die gut eingewachsene Teichfolie entfernen und ein paar der Wasserpflanzen retten. Dann mußte der Dreckhaufen, welcher letzten Herbst aus dem oberen Garten in den unteren Garten geschafft wurde, in das Loch, welches der Teich hinterlassen hatte, geschippt werden. Uff. Glücklicherweise hatten wir viele kleine Helferlein (drei Eigene plus das hellaufbegeisterte Nachbarskind, dessen Mutter wohl ob der Verschlammung von Kopf bis Fuß am Kind nicht ganz soooo angetan war…), die emsig am Schleppen und Schaufeln waren! Irgendwann war dann alles einigermaßen platt und eben dort und ab da konnte ich dann die Ärmel hochkrempeln und mit der Planung des gewünschten Gemüsegartens anfangen. Zuvor mußten wir aber noch einen provisorischen Zaun ziehen, denn die gefiederten Mädels standen auch schon in den Startlöchern, um beim Umgraben tatkräftig mitzuhelfen. Ich wollte aber lieber selber mehr arbeiten 🙂 ! Als die Absperrung stand wurde erstmal agbesteckt, um Mitte und Wege im Gärtlein festzulegen. Dann habe ich Wege gegraben, mit Unkrautvlies ausgelegt und fürs erste mit Rindenzeugs aufgefüllt. Als nächstes mußten dann die vier entstandenen Felder umgegraben, entsteint (oh diese Alb und ihre zig Milliarden Kalksteine und -steinchen….) und mit Kompost versorgt werden. Und dann ging es endlichendlich ans Anpflanzen und aussähen. Und ans Gießen und Unkraut zupfen und den Pflänzleien gut zusprechen. Und dann konnte ich mich einfach am Wachstum der gepflanzten Dinge erfreuen: alles so schön grün! Der große Bube hat für mich ein Photo vom Garten von oben aus dem Baumhaus gemacht:

Garten1

Im Rund in der Mitte habe ich eine Rose und Lavendel angepflanzt. Dann gab es da noch Erdbeeren, Rhabarber, Zwiebeln, Lauch, Bohnen, Möhren, Calendula, Löwenmäulchen, Pompom-Dahlien und Kamille. Inzwischen ist fast alles abgeerntet und ich habe noch Feldsalat und Spinat ausgesät, damit es nicht ganz so kahl dort unten aussieht. Naja, und damit ich hoffentlich noch mal was ernten kann, denn das macht einfach Spaß!!

Zum Garten gehört auch ein Kompost, und denn haben wir nun an eine strategisch bessere Stelle im Garten verlegt und der Herr Gemahl hat mir so ein Drei-Kammer-Modell gebaut:

Garten2Kompost

So kann ich das verrottete Grünzeugs besser umsetzen und habe in der letzten Kammer dann den fertigen Kompost. Bisher lag immer alles auf einem riesen Haufen und ich mußte mich nach verwertbarem Kompost durch den ganzen Haufen durchbuddeln.

Und den improviesierten Zaun haben wir dann auch durch einen „richtigen“ ersetzt und auch hier hat der Herr Gemahl mal wieder „gebastelt “ und ein formidables Gartentörchen erstellt, durch welches nur Zweibeiner ohne Federn hindurch dürfen.

Garten3Zaun

Und dann habe ich noch ein paar Nachmittage damit verbracht, die Himbeerhecke von Unkraut und alten Trieben zu befreien, die Mulchdecke zu erneuern (da waren die gefiederten Freundinnen schwer im Einsatz gewesen, als sie noch dort scharren durften….) und eine Rankhilfe zu bauen.

Gmüsegarten4

Inzwischen ist nun der Herbst im Gartenreich eingekehrt, es gibt nicht mehr allzuviel zu tun und so bleibt etwas Zeit, um schon Pläne für das nächste Frühjahr zu schmieden (wir brauche dringend noch eine Gartenküche!!)!

 

JuhEI!

12/09/2014

Unsere „Baby-Hühner“ haben sich in den letzten zweieinhalb Wochen gut bei uns eingelebt. Sie sind nun mittlerweile im ganzen Gartenreich unterwegs, picken Würmer, Käfer, Gras, Steinchen und was es sonst noch so gibt (also meine Zehen, wenn sie in Flipflops stecken, die Schnürsenkel meiner Schuhe, das Haargummi um mein Handgelenk oder auch einfach meine Jackenärmel….). Die alten Hühner beruhigen sich allmählich etwas, pflegen aber ihr neues Hobby „Hühnerjagd mit Biss in Hühnerrücken“. Die beiden Neuen sind immer noch babyweich (hatten die anderen Hühner auch ein solch weiches Federkleid? ich glaube nicht…) und sehr zutraulich, denn sie lassen sich gut einfangen oder laufen mir dicht auf den Fersen durch den Garten hinterher und picken mir gerne die Futterkörner direkt aus der Hand. Nur Eierlegen wollten sie bislang noch nicht…gestern dachte ich dann, es „wäre soweit“, denn Mrs. Robinson befand sich laut gackerend oben im Hühnerhaus…aber sie hat wohl nur mal die Eiablage-Möglichkeiten genauer in Augenschein genommen. Aber *tada* heute gab es wirklich tatsächlich endlich ein Neu-Huhn-Ei! Woher ich weiß, das es nicht von einem alten Huhn ist? Wo sich doch alle Eier gleichen?! Hm, sehen Sie selbst:

EinEi!

Das ganz linke ist ein „Baby-Ei“! Es ist so winzig, daß es richtig niedlich aussieht! Das mittlere Ei ist von Blacky, die legt sonst immer die kleinsten Eier, dafür aber täglich, und das Eggsemplar ganz rechts ist von Madame Elli, denn es ist groß und braun. Tante Friedas Eier sind zwar auch so groß, aber so hell wie das mittlere Ei. Und so weiß ich immer, wer uns von den Damen ein Ei geschenkt hat. Und über das winzige Ei haben wir uns heute sehr gefreut. Ach, und es wurde auch nicht im Legenest abgelegt sondern im Sandbad-Botttich….die Damen Schröder und Robinson sind einfach noch ein bißchen ungeübt. So, nun aber genug Hühner-Content!

Am Montag sind auch hier im Süden die Schulferien endgültig vorbei, die Jungs „dürfen“ wieder zur Schule gehen. Ein bißchen freuen sie sich glaube ich auch schon darauf, ein bißchen ist wohl auch Spannung und Magenkribbeln dabei, denn für jeden der drei ist Neues im anstehenden Schuljahr angesagt: der Große geht nun auf die weiterführende Schule, der Mittlere ist nun Drittklässler und bekommt zwei (!) neue Klassenlehrerinnen und der Jüngste ist dann auch (endlich!) ein Schulkind. Aber nicht nur die Jungs sind gespannt, ich selbst bin es auch. Es liegen nun wahrscheinlich ein paar anstrengende Wochen vor uns, denn ich denke, es wird schon bis zu den Herbstferien dauern, bis sich jeder an seinen neuen „Platz“ gewöhnt hat und sich unser Tagesablauf angepaßt und eingependelt hat. Aber dann wird alles ganz prima sein, wir werden auf Weihnachten warten und fröhlich im Schnee versinken. JuhEI!

In diesem Sinne noch einen wundervoll verregneten Freitagnachmittag!