Laaaange nicht mehr

12/07/2016

hier gewesen…wie die Zeit vergeht….tststs.

In den letzten vielen Wochen ist natürlich auch so einiges passiert, wie man sich denken kann…Wir haben mal wieder ein Huhn weniger, unsere Schöne Elli hat beschlossen, daß es ihr im Hühnerhimmel, welcher voller Regenwürmer hängt, nun mehr zu sagen würde. Auch unsere getreue Gertrude, unser VW-Bus, war schlußendlich so hinüber, daß wir uns schweren Herzens von ihr verabschiedet haben. Nun gehen wir zu Fuß. Nein, kleiner Scherz am Rande, wir mußten natürlich ein neues Mobil organisieren, was uns dann auch irgendwann gelang (Autokaufen ist nichts, was mir Spaß macht, mußte ich feststellen). So gingen wir doch nicht unter die Fußgänger (wäre hier in der Einöde auch sehr unerquicklich, daß können Sie mir glauben!).

Ansonsten findet hier das schuljahresendübliche Chaos-Programm mit Stundenausfall, Ausflügen, Projekttagen, letzten Klassenarbeiten, Schulwechsel, bibbern vor dem Zeugnis (zum ersten Mal steht hier tatsächlich die Frage „Versetzt – oder nicht“ an….*seufz*) und noch tausend anderen Kleiniggeiten.

Ich versuche derweil in meinem Gemüsegarten, der diesen Sommer (wo ist der eigentlich?) auch nicht so gedeihen mag, zu meditieren. Ich rede dem Rotkohl gut zu, aber der läßt sich lieber von den Schnecken auffressen. Die „Blauhilde“ (es gibt tatsächlich blaue Bohnen, die beim Kochen dann grün werden) windet sich zögerlich an den 2m Bambusstäben hinauf und von Blüten noch keine Spur. Dafür geht es den Salatgurken, welche im Gewächshaus in einer Sackkultur (ich habe dieses Frühjahr dazu gelernt, daß Gurken, ganz im Gegensatz zu den Tomaten, immer gerne ganz frische Erde mögen; und da es fast unmöglich ist, im Gewächshaus jedes Frühjahr den ganzen Boden auszutauschen, habe ich die Planzen einfach in einen mit Löchern versehenen Sack mit Pflanzerde gesetzt – und siehe da: die Planzen im Sack tragen prächtigste Früchte, im Gegensatz zu denen, die neben dem Sack wachsen!) stecken, ganz prächtig. Die schönen, roten Erdbeeren wurden an einem Nachmittag von einer Schar Kleinvögel verspeist, während die großen Vögel endlich mal in Ruhe an ihren Futternapf durften. Aber ich bleibe ganz „gechillt“ und habe ein großes Netz über die Erdbeerpflanzen geworfen und eine Vogelscheuche aufgestellt.

Ein paar neue Mitbewohner hatten wir in den letzten Wochen auch:

Mitbewohner

Sie lebten fröhlich in einem mehlgefüllten Marmeladenglas auf unserer Fensterbank, bis Ende letzter Woche. Und dann lagen sie nur noch bewegungslos herum. Und Nachfahren konnte ich bislang keine entdecken. Das wars dann wohl mit den Mehlwürmern (wenn das Federvolk geahnt hätte, was da für Leckereien in der Küche rumstehen….).

Um das Stoffzeugs habe ich mich zwischendrin auch mal gekümmert und ein paar Reste verwertet. Aber nun sind von den Resten immer noch Reste übrig. Ob ich das irgendwann mal in den Griff bekommen werde?

NeueDecke

Jetzt braucht die neue Decke „nur“ noch eine Rückseite, ein Zwischendrinnending und eine Umrandung. Und da bleiben höchstwahrscheinlich auch wieder Reste übrig….hmmmm….

Aber solange fülle ich mal wieder die hübschen, bunten Silikon-Dinger

Bunt

mit leckeren Flüssigkeiten, denn sobald die gefroren sind, wird es doch bestimmt wieder Sommer, nachdem er sich heute hier mal wieder verabschiedet hat (was kommt nach den Eisheiligen und der Schafskälte? da gibt es doch bestimmt noch was? oder gleich der nahtlose Übergang in den Winter?). Aber jetzt brauch ich erstmal Wollsocken und Strickjacke , dann werde ich den  Hühnern Gute Nacht sagen, das Gewächshaus schließen und dann bei Tee, Buch und hoffentlich schlafenden Kindern (weil schlafend = RUHE im Haus!!) den Tag beenden! Gute Nacht!

 

Advertisements

Auch wenn

13/01/2015

das neue Jahr jetzt schon fast zwei Wochen alt ist: Ein wundervolles neues Jahr noch an alle, denen wir das noch nicht gewünscht haben!!

happynewyear

In den letzten 14 Tagen hatten wir hier auf dem Berg heftig viel Schnee, der Garten lag unter einem halben Meter Zeugs begraben und unsere gefiederten Mitbewohnerinnen fanden das nicht lustig! Wir haben ihnen dann ein paar Wege um das Hühnerhaus herum freigeschaufelt, damit sie sich etwas bewegen konnten, nachdem eine der verrückten Hennen sich mit einem Sturzflug in den Tiefschnee gewagt hatte und nur mit Hilfe der Bergwacht, Berni und dem Rumfäßchen wieder geborgen werden konnte….

Das mittlere Bübchen verbringt im Moment seine Zeit mit dem Malen von Fußballstars und Fußballmannschaften. Hier eine kleine Kostprobe:

Fußball2

Fußball1

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, den letztes Jahr begonnen Quilt aus Sechsecken fertig zu stellen…und wenn mir dann an der Fingerspitze des mittleren Fingers der rechten Hand mal Hornhaut gewachsen ist, schaffe ich das vielleicht auch (nähen mit Fingerhut ist blöd, braucht viermal so lange und nervt mich…). Vielleicht kann ich ja bis 2016 irgendeinen Erfolg an dieser Stelle vermerken.

Kleine Projekte

14/06/2014

finden im vollgestopften Alltag manchmal noch eine kleine Lücke… so wie die Wiederbelebung dieses geliebten Frotteetuches.

Abgeschrabbelt

Hier kamen die allerletzten Stoffschnippselchen, die ich einfach nicht wegwerfen konnte, zum Einsatz.

Fastwieneu...

Ich habe sie zurechtgeschnippelt, aneinander genäht, zum Schrägband gebügelt und um das Handtuch genäht, nachdem ich die Überreste der alten Umrandung abgepopelt hatte. Und nun ist das Badetuch wieder fein.

Fastwieneu!

Ansonsten befinde ich mich die meiste Zeit im Garten, wühle im Dreck, zupfe Unkraut, sorge mich um die Tomatenpflanzen, spreche mit den Gurken, scheuche  Hühner und Jungs aus dem Gemüsegarten, kille Nacktschnecken (da gibt es verschiedene Methoden, ich bevorzuge die mit der Schere…schließlich müssen die Viecher sofort bestraft werden, wenn sie mir eine ganze Reihe Ringelblumen im Nullkommanix wegfuttern und Löcher in die Erdbeeren fressen!), serviere den Hühnern Wassermelone, den Jungs Eis und mir und dem Herrn Gemahl das ein oder andere Tässchen Kaffee.

Aber heute ist erstmal „Stadt“ angesagt: die Jungs benötigen Schrauben für den Bau des Baumhauses (es sind mal wieder Schulferien….und die Langeweile ist groß…), neues Lesefutter muß herangeschafft werden, und wegen Ferien und Langeweile vielleicht auch die ein oder andere DVD (wir haben seit fast einem Jahr keinen Fernseher mehr (den alten Röhrenfernseher hat es letzten Sommer bei einem Gewitter dahingerafft) und wir leben noch, aber manchmal ist der Ruf nach „Glotze“ so laut, daß es dann eben DVDs aus der Sammlung (alle schon drölfzig Mal gesehen, aber sehr geliebt) oder aus der Bücherei gibt), etwas Schafskäse vom Lieblingsgriechen auf dem Markt und noch ein paar Erdbberen für leckere Marmelade. Jetzt noch schnell ein Tässchen Kaffee und dann los!

Wer räumt auf ?

01/03/2014

chaos2

chaos3

chaos4

Niemand da….

chaos1

…außer mir….

*Schnarch*

13/05/2013

Psssst!

Sleepin'

Nur das Blog schläft….wir Nicht-Virtuellen haben ganz schön viel zu tun, jetzt wo das ewige Eis hier auf dem Berg abgetaut ist: der Garten ruft (hier sind wir gerade mit diversen Grundstücksumrandungen beschäftigt: der Herr Gemahl klopft Pfähle in den steinigen (!!) Albboden, um daran dann einen Zaun aus Kastanienstaketen zu befestigen, und ich schnippel Obstbaumschnitt in Form, um daraus eine Totholzhecke aufzuschichten, und das alles nur, weil wir uns in den Kopf gesetzt haben, ein paar Damen aus dem eierlegenden Gewerbe bei uns aufzunehmen…und auch um die Horden von durch unseren Garten marodierenden Kinder umzulenken…) und auch die Baustelle auf unserem Dachboden ruft ganz laut nach uns, denn nun sind die Außen- und somit auch Innentemperaturen so, daß man dort gut arbeiten kann, ohne Gefahr zu laufen des Kältetodes zu sterben. Und Brennholz müßten wir dringend machen…und dann waren da noch drei so Bübchen, ein bißchen Haushalt und zwei Jobs…wie gut, daß bald Pfingstferien sind und wir Urlaub machen können…. und bis dahin schaffe ich es vielleicht noch ein paar hübsche Photos von unseren Gartenarbeiten machen zu können (ich weiß gar nicht, ob ich noch Photos machen kann, meine  rechte Hand hat sich so an die Gartenschere, mit der ich die Äste für die Hecke schneide, angepaßt…. 😉 ).

Und jetzt mal aufgewacht, liebes Blog!

Awake!

Rechtzeitig

12/04/2013

zum nächsten Winter habe ich nun auch endlich meine Strickwerke der letzten Monate fertiggestellt…hurra!

Pullieins

Pullizwo

Der erste Pulli mit Fair Isle Muster drin eingestrickt. Und der gehört jetzt dem Herrn Gemahl.

Das andere fertiggestrickte ist für meinen immer frierenden Hals:

Schaleins

Schalzwo

(Gibt es eigentlich etwas langweiligeres als „Schalstricken“?? Mir ist immer schleierhaft, warum Strickanfänger immer als erstes einen Schal stricken….dauert doch ewig und landest wahrscheinlich dann irgendwann in der Ecke….ich jedenfalls habe erstmal genug vom Schal stricken 😉 ).

Ansonsten haben wir hier schon wieder die erste Woche Schule und Arbeit nach zwei langen Wochen Osterferien hinter uns. Ich hatte mir die Woche vor und nach Ostern auch frei genommen, da wir am bzw. im Haus weiterbauen wollten. Aber die Kälte hat uns einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht, denn auf dem zugigen Dachboden, der nun gedämmt werden soll, war es so kalt wie außerhalb des Hauses und so konnten wir gar nicht so lange am Stück arbeiten und mußten uns immer wieder zwischendurch aufwärmen. Aber ein bißchen haben wir schon fertig bekommen und freuen uns darüber, daß ein Teil des entstehenden Dachgaubenzimmers nun so etwas wie „Rohbau“ aussieht. Denn Rest des Dachboden darf man aber wieterhin nicht so genau ansehen, denn da sieht es immer noch wie hunterzwanzigjahrealter Heuboden aus, also nicht besonders gemütlich.

Die Jungs sind froh und glücklich, daß sie die Nachmittage jetzt wieder im Freien verbringen können. Mit Einbruch der Dunkelheit muß ich sie manchmal fast gewaltsam ins Haus zerren und die Dreckkruste von ihnen runterklopfen, um zu sehen, ob ich auch die richtigen Kerle eingesammelt habe 🙂 ! Und ich bin ebenfalls froh und glücklich, daß die Jungs nun wieder „richtig“ raus können, so ist es, zumindest zeitenweise, mal etwas ruhiger im Haus (nach dem langen, kalten Winter hatten die Kinderleins so gar keine Ideen mehr, was sie drinnen noch anfangen sollten und haben den lieben, langen Tag nur noch gekämpft und gestritten, das war am Ende so gar nichts mehr für meine Nerven und ich habe schon über Adoption nachgedacht….aber nun ist ja alles gut!).

Das mittlere Bübchen wartet schon ewig auf den ersten Wackelzahn und der wollte und wollte einfach nicht kommen. Gestern abend kam das Kind zu mir her und meinte, daß ihm eine zweite Zahnreihe wüchse. Bei genauerem Hinsehen mußte ich ihm recht geben: da wächst tatsächlich ein riesen Zahn in zweiter Reihe und der vorderste denkt gar nicht daran Platz zu machen…(wenn das mit den bleibenden Zähnen auch wieder so ein „Drama“ gibt wie mit den ersten Zähnen, die das mittlere Bübchen bekam, überlege ich mir, ob ich meinen Koffer packe und auswandere!). Also habe ich heute morgen noch schnell einen Zahnarzttermin für die nächste (schon sehr vollgestopfte) Woche ausgemacht („Aber bringen Sie etwas Zeit mit!“ sprach die freundliche Sprechstundenhilfe beim Dentisten, okee, Zeit, mal sehen, ob noch irgendwo welche rumliegt), und hoffe, daß der Zahn vielleicht doch die nächsten Tage dazu zu bewegen ist, den Mund freiwillig zu verlassen.

So, nun muß ich mal auf Kinderfang gehen!

Stille…

21/02/2013

wunderbare, wohltuende Stille, immer wieder donnerstags um die Mittagszeit. Donnerstag ist der Tag, an welchem ich länger arbeite, noch schnell anstehende Besorgungen erledige und dann erst um ganz kurz vor 13 Uhr das jüngste Bübchen aus dem Kindergarten abhole, um dann in Ruhe und Eintracht ein kurzes Mittagessen einzunehmen. So ganz ohne Streit und Trubel und Geschrei und Genörgel, denn die beiden anderen Jungs essen an diesem Tag in der Schule zu Mittag und kommen dann erst um 13:30 bzw. um 15:30 Uhr nach der Mittagsschule wieder hier an. An den anderen Wochentagen sieht das alles ganz anders aus: ich komme gleichzeitig mit den beiden großen Jungs hier an, den kleinen habe ich schon aus dem Kindergarten abgeholt, alle drängen sich auf einmal ins Haus, Taschen, Ranzen, Schuhe, Jacken werden auf die ersten zwei Quadratmeter im Hausflur geschmissen, dabei tritt man sich das ersten Mal gegenseitig auf die Hände/Füße/sonstwas, brüllt dann rum, stolpert dann über Taschen, Ranzen, Schuhe, Jacken, brüllt dann wieder, schimpft und rennt dann hoch in die Küche, kommt wieder runter, meckert, daß es noch nichts zu essen gibt (????) tritt nochmal jemand auf die Hand, während man versucht, den Schulranzen/die Kindergartentasche aus dem Haufen auf den ersten zwei Quadratmetern zu ziehen, um an die Vesperdose mit diversen Essensresten zu gelangen, damit man bis zu dem Zeitpunkt, an dem es bitte schön ENDLICH Mittagessen gibt, nicht verhungert. Ich stehe immer noch an der Haustür, die Tagespost auf dem Arm, die Arbeitstasche umgehängt, in den Händen schneenasse Handschuhe und diverse Basteleien und Bilder aus dem Kindergarten des Jüngsten. Irgendwann habe ich es dann auch geschafft, mich durch die Voralpen im Flur zu kämpfen, überlege, wo ich meine Tasche, die Post und die Basteleien ablegen könnte (die lange Bank ist inzwischen belegt von leeren Brotdosen, Trinkflaschen und Bröseln), damit ich die Hände frei habe, um mir mal die Schuhe ausziehen zu können. Ich werde aber natürlich in meinen hochkomplizierten Überlegungen gestört: „MAAAAMAAAAA! Was gibt es zum Essen? Ich verhunger jetzt sofort auf der Stelle, wenn ich nicht JETZT was zum Essen bekomme!!“ Äh, ja… Mittagessen… „Ich muß mal in den Kühlschrank sehen, was wir so da haben…dann gibt es gleich was!“ „JETZT!! Ich VERHUNGER!“ Inzwischen habe ich irgendwo die Sachen auf den Boden geworfen und versuche Schuhe, Mütze und die warme Winterjacke irgendwie loszuwerden. Gerne klingelt dann auch noch in solch einer Situation das Telefon (steht im oberen Stockwerk, man muß die Treppe, über drei Kinder hinweg hochhechten, damit man vor dem Anrufbeantworter dort ist), und nach dem man atemlos am Apparat angekommen ist, ein „Ja, hallo, hier FrauQ!“ hineinhaucht erklingt auf dem einen Ohr „Einen wunderschönen Guten Tag, mein Name ist Frau Nervenraub. Ich rufe vom Umfrageinstitut Ismirdochegal an und hätte nur ein paar klitzekleine Fragen an Sie zum Verhalten Ihrer Hausmäuse….“, auf dem anderen Ohr ohrenbetäubendes Gebrüll: „DER ist mir gerade auf die Hand getreten!!“ „Und DER hat mir mein letztes Krümelchen Nute**abrot weggessen, ich verhunger, sofort!“ „MAAAAMAAAAA! Was gibt es zu Essen???!“. „Äh, tut mir leid, liebe Frau Nervenraub, ich habe grad keine Zeit…Kinder…Mittagessen….keine Zeit…“ „Aber meine Umfrage dauert doch nur fünf Minuten, jetzt haben Sie sich mal nicht so!“ „NEIN!! ICH! HABE! JETZT! KEINE! ZEIT! Vielen Dank für ihren Anrufen, auf Wiederhören!!“ *tuttuttuttut*. „Jungs! RUHE!“ Mit diesen Worten verschanze ich mich dann erstmal in der Küche und versuche etwas Mittagessen zu zubereiten. Mittlerweile ist dann meist schon der Herr Gemahl hier eingetroffen, aber nicht um mich hier tatkräftig bei der Bändigung der Raubtiere zu unterstützen, nein, sondern sich direkt auf die Flucht in das ruhige, abgelegene Arbeitszimmer zu begeben, allerdings nicht ohne sich zuvor noch die Zeitung aus dem alpinen Vorland unseres Flurs zu fischen. Irgendwann kann ich dann auch die halb verhungerten Jungs, so kurz vor dem Hungertod, retten, um dann ein gemütliches Mittagessen bei netten Gesprächen „Wie war es denn so in der Schule? Hattest Du einen schönen Tag?“ haben zu können. Na ja, meist ist es eher so, daß mindestens einer über das Essen meckert, der andere das Getränk über den ganzen Tisch verschüttet und der dritte alles andere sowieso und überhaupt voll doof findet. Ich sehne mich dann nur noch nach einem heißen Milchkaffee und zehn Minuten kinderfreier Zone, bevor ich wieder herhalten muß, weil die Lehrerin viel zu schwierige, viel zu lange, viel zu blöde Hausaufgaben aufgegeben hat und ich (natürlich!) daran schuld bin. Und donnerstags, ja donnerstags, ist das alles viel besser, schöner, ruhiger, entspannter. Bis dann das mittlere Bübchen hier einfällt. Aber dann hatten das kleinste Bübchen und ich ja immerhin schon eine sehr entspannte halbe Stunde! Lang lebe der Donnerstag!

Schneevongestern

Immerimmerimmer

06/02/2013

fällt mir quasi in allerletzter Sekunde die rettende Idee für anstehende Projekte ein! Geht Ihnen das eigentlich genauso?? Diesmal ist es ein „Aqarium“, welches für ein Angelspiel bei der Kindergartenfaschingsparty morgen (….) benötigt wird. Was genau daraus geangelt werden soll, weiß ich noch nicht so gaaaanz genau, aber ich habe immerhin schon die Angeln! Hurra!

Aquarium

Und nun nur noch ein bißchen bunt machen….ich geh mal die Farben suchen und mich dabei vor dem bösen, bösen Winter verstecken, der da gestern mal schwuppdiwupp wieder über uns hergefallen ist (dieses Mal sogar mit steckengebliebenen und gar nicht erst erschienenen Schulbussen, fein!). Als der Schneesturm über uns hinwegfegte sah es hier so aus (man beachte: im Hintergrund kein Wald):

Winter15Uhr

Eine Stunde später war der Hintergrund des Bildes wieder zu sehen:

Winter16Uhr

Und heute morgen sah es dann so:

Winternächstermorgen

Eigentlich ja ganz nett, wenn nicht die Straße einem vereisten Acker geglichen hätte, sondern vielmehr das gewesen wäre, was sie eigentlich ist, nämliche eine gut asphaltierte Straße mit ausreichender Breite und genügend Reibung, um eventuell, wenn es nötig gewesen wäre, das Automobil durch betätigen der Bremsen zum Stillstand zu bringen. Aber jammern hilft nix, nur das Warten auf den Sommer…und bis dahin muß ich mir den Winter wohl noch etwas schön reden  und ein bißchen Aquarien anmalen gehen!

Zwischen

07/11/2012

den anderen Lampionblumen entdeckt

und für schön befunden.

Außerdem versuche ich Resteverwertung zu betreiben…aber ich fürchte, ich brauche noch Nachschub, damit ich das nächste Mal, wenn mal wieder kurz ein halber Meter Schnee auf die Alb abgeworfen wird, auch wirklich warme Ohren habe.

So, und nun back to Alltagswahnsinn: Einschulungsuntersuchung (bin ich froh, daß wir nur drei Kinder haben, ansonsten müßte ich diese Einschulungsuntersuchungstante vom Gesundheitsamt das nächste Mal, noch bevor sie mich begrüßt, mit einem Happs auffressen….*grrr*), Elternsprechstunden, Laternenfesten, Elternbeiratssitzungen, Auto ohne TÜV (dafür jetzt ein paar klitzekleine Reparaturen…), Großeinkauf, Wäscheberge (die sind auch wirklich ganz zuverlässig IMMER  da…) und dann noch ein Wochenende mit einer höchst unnötigen „Fachtagung“ (betriebsintern….). Darauf noch einen Milchkaffee!

Schnell,

28/09/2012

schnell! So geht es hier meistens. Schnell, schnell noch dies und das aus dem Hut zaubern. Schnell, schnell noch dies oder das mit in den ohne hin vollgepackten Alltag unterbringen. Und so auch gestern abend wieder: Da war doch noch was…. wo ist der verflixte Zettel mit den entsprechenden Infos aus dem Kindergarten des jüngsten Bübchens…natürlich nicht gefunden. Aber irgendwas war mit Erntedank. Also mal schnell, schnell ein Körbchen, weil Körbchen und Erntedank gehören ja irgendwie zusammen, gebastelt (Die FAZ eignet sich übrigens hervorragend dazu, wenn man mal wieder keine ZEIT zur Hand hat!) ein bißchen Obst und Gemüse zusammengesucht und das arme Kind mußte heute früh nicht ohne Erntedank-Körbchen im Kindergarten ankommen.

So, und nun noch die sehr, sehr müden Bübchen (Schule ist wohl ganz schön anstrengend…ich kann mich gar nicht mehr so genau erinnern) ins Bett bringen und dann selbst noch ganz, ganz langsam den Abend in aller Ruhe genießen!

Schlafen Sie gut und haben Sie ein wundervolles Herbstwochenende!