Am Vatertag konnten wir uns mal wieder zu einer kleinen Wanderung aufraffen und sind ein Stück am Albtrauf entlang gelaufen, daß ich noch nicht kannte. Und ich dachte, mal wieder, daß wir hier oben, zumindest landschaftlich gesehen, wunderschön leben! Bei mir kam beim Blick über den Rand der Alb sofort ein Gefühl von “Urlaub” auf. Ich habe mal versucht, Ihnen ein Stück davon mit der Kamera einzufangen und Sie am Urlaubsfeeling teilhaben zu lassen.

 

 

Ansonsten herrscht hier “business as usual” mit allem Kindergedöns, viel Gartenarbeit und noch mehr Arbeit in der Kindertagesstätte (das Kindergartenjahr neigt sich dem Ende zu und ich habe noch einen riesen Berg an schriftlichen Arbeiten zu erldigen…*ächz*). Außerdem gibt es noch so zusätzliche Events wie “Hosenkaufen” (ich HASSE Hosen-Shopping! von mir aus könnte ich bis an mein Lebensende das gleiche Modell tragen….), neuen Personalausweis beantragen (das mit dem Fingerabdruck finde ich ja total komisch….und die biometrischen Passphotos sind auch nicht so die hübschesten, finde ich) und nicht mehr richtig funktionierende Automobile (besonders praktisch, wenn man in der Einöde lebt…und einem dann die nette Service-Mitarbeiterin in der Autowerkstatt am Telefon mitteilt: “Also, das Ersatzteil für ihr Auto kommt frühestens in zwei Tagen…. (*Schock*!!)….äh, oh Entschuldigung! Ich habe Sie verwechselt (*ufff*Kreislauf ist wieder richtig in Schwung!)….”.

So, und nun warte ich auf das Bäckerauto (auch schön, hier auf dem Land, da werden einem die Backwaren direkt vor die Haustür gefahren!!)!

 

Immer wieder werden am Dienstag die “Helden des Alltags”(“…Dinge, die den Alltagstrott verschönern…”) in Klein Bloggersdorf gelobt und gepriesen.

Mein Held des Alltags ist mein feuriger Italiener. Ohne den geht hier gar nichts mehr!

 

Er zaubert gemeinsam mit mir leckeres Essen, warme Milchkaffeemilch und trockene Kuchen. Und ist dabei immer, aber auch wirklich IMMER,  hübsch anzusehen!

Haus-Deco

13/05/2012

Dieses Jahr mal etwas weniger dreckige und staubige Arbeiten am Haus: der Herr Gemahl hat mal zwei Spaliere gebastelt, damit die ausgewählten Grünlinge bequem am Haus hinaufklettern können. Die Latten dafür hat er alle selbst gesägt, gehobelt und liebevoll mit Standölfarbe angepinselt. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen!! (Ich muss hier mal ganz dolle loben, ich brauche nämlich noch ein weiteres Spalier für meine Kletterrosen….!)

Zum einen soll es sich der echte Wein an und über der Terrasse bequem machen und bekam dafür ein nettes Leiterchen,

und zum anderen soll der Hopfen die Giebelseite des Hauses während der Sommermonate an einem großen Sprossenspalier  wild überwuchern.

Aber noch ist der Humulus Lupulus  ziemlich klein….

…aber er wird täglich gut gegossen und der Herr Gemahl hat schon extra ein Fäßchen Brennessel-Jauche zur Düngung für  das Pflänzchen angesetzt. Nun warten wir nur noch darauf, daß der Sommer den Albaufstieg irgendwann mal schafft und wir gemütlich auf der Terrasse, vom Wein beschattet, sitzen können!

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Restsonntag!

{this moment}

11/05/2012

{this moment} – A Friday ritual. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment to pause, savor and remember.

 

(Idea by Soulmama)

OMG!!

07/05/2012

Es ist ja schon eeeeewig her, daß ich das letzte Mal einen Blogeintrag verfaßt habe…. aber je mehr im wirklichen Leben los ist, desto weniger schaffe ich es zu bloggen.

Die letzte Woche war beherrscht vom Geburtstag des mittleren Bübchens. Jaaaa, ich hatte mal wieder das Vergnügen meiner absoluten Lieblingsbeschäftigung “Kindergeburtstag feiern” nachzugehen. Am Ende des Nachmittags schlug der Herr Gemahl vor, nächstes Jahr doch einfach nur noch einen Geburtstag zu feiern, sprich einfach einen Mittag Kinderparty für alle Jungs gemeinsam zu veranstalten. Das wären dann in Summe ein paar Stündchen weniger Streß, aber ob so eine große Menge an Kindern verträglicher wäre?? Ich weiß es nicht. Und ich werde nie eine Liebhaberin der Kindergeburtstage werde.

Ansonsten sind wir sehr mit dem Bau unsere Terrasse beschäftigt, denn auch auf der kalten Alb wird es irgendwann mal Sommer werden und den werden wir dieses Jahr auf selbst gehobelten und verlegten Nadelbaumbrettern verbringen. Über uns werden sich dann mit Hopfen und Wein bewachsene Kastanienknüppelhölzer befinden und die Petromax wird uns die dunkle Albnacht erhellen. Aber bis dahin haben wir noch ein Stück Arbeit vor uns…

Von unseren Kaulquappen sind inzwischen nur noch sechs Stück übrig. Aber die sind schon ganz schön groß und sehr flink in ihrem “Teich” unterwegs. Und wenn das Getier dann auch noch Beinchen bekommen würde, wäre ich hoch erfreut. Das mittlere Bübchen wartet schon sehnsüchtig darauf, daß der Zinkwanne irgendwann in den nächsten Wochen ein Frosch mit Krone auf dem Kopf entsteigen wird und dann nach einem Kuß zum Prinzen wird…hoffentlich ist das Bübchen nicht zu sehr enttäuscht, wenn eines Morgens eine fette Warzenkröte auf dem großen Stein sitzen wird!

Im Kindergarten herrscht gerade “Kurz-Vor-Den-Sommerferien-Endzeitstimmung”, sprich sämtliche Eltern der Kinder sind gerade am durchdrehen wegen irgendwelchen Lapalien! Ich frage mich da immer, ob ich als Mutter ähnlich unangenehm und bl** in den jeweiligen Einrichtungen der Jungs auftrete! Im Moment brauche ich also nicht nur Nerven, um die Kinder zu bändigen, sondern muß mit meiner allerpädagogischten Zunge auch noch die aufgeregten Mütter besänftigen!! Und ich wünsche mir eine Diensttarnkappe, die ich bei der Ankunft mancher Eltern aufsetzen kann, um dem 555. sten Tür-und-Angel-Gespräch über Jason-Justin und seine Angewohnheit, sein Frühstücksbrot (bzw. Milchschnitte-Gummibären-Lolly) nicht zu essen. oder Chantal-Chayenne, die es nicht schafft, am Morgen (von 8:30 bis 11:30 Uhr) einen ganzen Liter zu trinken…. außerdem ist es ganz wichtig, daß wir bei Klein-Kevin aufpassen, daß er ja seine Zahnspange rausnimmt, denn mit der im Mund kann er nichts essen und wenn er nichts ißt, bekommte er starke Kopfschmerzen. Und dann wäre da noch Samantha-Sabrina, die so fürchtliche Albträume hat, weil Leon-Maurice sie immer heimlich verprügelt, wenn die Erzieherinnen nicht hinsehen. *Hmpf*, ich bin momentan ein klitzekleines Bißchen genervt. Aber nur ein gaaanz kleines Bißchen.

Und dann sind da ja noch die eigenen Bübchen. Der große Bube ist genervt von der Schule und den vielen (??) Hausaufgaben und meint, er müsse dieses Genervtsein an mich weitergeben (…und es funktioniert!), der mittlere Bube ist einfach so genrvt und brüllt und heult bei jeder sich bietenden Gelegenheit und das kleinste Bübchen entpuppt sich als wahrer Kamikaze: er fährt seit ein paar Tagen Fahrrad (ohne Stützräder). Und ich muß dabei einfach weg sehen, denn sonst wird es mir schlecht: das Kind ist ein kleiner Teufel auf zwei Rädern, der in mörderischem Tempo unterwegs ist!!

So, nun noch ein bißchen den Haushalt schmeißen und dann darf ich mich noch eine Runde mit den KollegInnen amüsieren gehen (wir haben Besprechung…und ich muß vorher mal noch den Süßigkeitenschrank inspizieren gehen, denn ohne eine anständige Portion Zucker stehe ich die zwei Stunden sonst nicht durch!).

werden die “Helden des Alltags”(“…Dinge, die den Alltagstrott verschönern….”) in Klein Bloggersdorf gelobt und gepriesen.

Meine abslolute Heldin des Alltags ist diese:

Sie ist mir seit vielen Jahren treu ergeben, begleitet mich überall hin (außer an Orte, an denen es zu naß ist…) und ist sehr genügsam (morgens ein bißchen am Rädchen drehen und sie tickt brav vor sich hin, ab und zu ein neues Ledergewand…keine Lust auf Batterien – FEIN!). Auf noch ganz viele Jahre, geliebte Heldin!

Mehr Helden des Alltags kann man hier treffen!

Manche

22/04/2012

Bekanntschaften möchte ich eigentlich gar nicht erneuern….so auch die mit der Notaufnahme des Krankenhauses. Aber gestern mußte ich dann mal wieder: das mittlere Bübchen hatte einen sehr in Mitleidenschaft gezogenen Finger vorzuweisen, der nicht mit einem normalen Heftpflaster oder einem schicken Mullverband wieder zu reparieren war. Als der “Unfall” passierte war ich natürlich nicht zu Hause, sondern sondern zur Futterbeschaffung auf Tour. Glücklicherweise konnte mich die Nachbarin ausfindig machen, die mich mit den Infos “Mittleres Bübchen-Finger geschnitten -Krankenhaus” versorgte und mich dann mit heißen Reifen nach Hause rasen ließen. Dort angekommen fand ich einen etwas aufgelösten Herrn Gemahl vor, ein heulendes und über und über mit Blutspritzern garniertes mittlers Bübchen vor, daß einen mit einem riesen Pflaster bestückten Zeigefinger in die Höhe hielt. Ich war also erstmal Jacke und Autoschlüssel von mir, nahm das Kerlchen auf den Arm, trug es ins Badezimmer und hielt ihm die Hände unter den Wasserhahn, um mal das ganze Blut weg zu spülen und das Pflaster zu entfernen, damit ich die Verletzung selbst in Augenschein nehmen konnte, um dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Aber mir war, als ich den zweigeteilten Fingernagel, ein schöner sauberer Schnitt, gesehen hatte, klar, daß wir tatsächlich lieber der Notaufnahme einen Besuch abstatten sollten. Ich legte das weinende und wimmernde Bübchen erstmal ab, den Finger vorsichtig in einen sauberen Waschlappen gebettet, suchte geeignetes Verbandsmaterial zusammen und versuchte nebenher den Tathergang aus dem Bübchen heraus zu bekommen. Der Herr Gemahl suchte unterdessen das große Bübchen, welches uns bei der Rekonstruktion des Unfallhergangs behilflich sein sollte, sich aber mit seinem Freund verkrümmelt hatte und keine Auskunft geben konnte/wollte. Und so fuhr ich also mit dem Verletzten und einer komischen Geschichte, wie des zu dem kaputten Finger kam, los. In der Klinik angekommen mußten wir glücklicherweise nicht lange warten bis wir an die Reihe kamen und der Finger wieder ausgepackt wurde. Der diensthabende Arzt murmelte vor sich hin, daß der Finger eigentlich genäht werden müsse, aber dazu müßte dieser erstmal betäubt werden und die Spritze würde dem Kind vermutlich weh tun…er könnte die Wunde aber auch mit zwei Klammerpflastern versehen…oder aber nur einen Stich, ohne Betäubung setzen, dann müßte das Bübchen nur einmal gepiekst werden….. Ich beschloß dann, daß der Arzt bitte schön den Finger wieder ordnungsgemäß zusammennähen möge und das Kind die Bertäubungsspritze bestimmt überleben werde. Der Herr Doktor war dann auch damit einverstanden, daß genäht werden würde, und bat uns, noch kurz zu warten, es würde dann gleich weitergehen. Als der Mann in Weiß entschwunden war, schaute mich das Bübchen mit ganz großen Augen an und fragt mit etwas zittriger Stimme: “Und wo  ist hier die Nähmaschine, Mama!” Ich mußte mir das Lachen verkneifen, und habe ihm erklärt, daß die hier keine haben, und deshalb mit Nadel und Faden von Hand nähen müssen. Einige Minuten später geleitete uns die diensthabende Schwester in einen kleinen OP (ich mußte mir die Schuhe ausziehen, fand aber den Fußdoden mit den angetrockneten Blutlachenrändern nicht wesentlich unhygienischer als meine Schuhsohlen….) und dem Bübchen rutschte das Herz in die Hose als es sich dort umsah. Und so bestaunten wir erstmal die gigantische “Wohnzimmerleuchte” und die schöne grüne Farbe der Wände bis der Arzt mit seiner Betäubungsspritze anrückte und das Bübchen tatsächlich fürchterlichst heulen mußte als er damit zu stach. Nach wenigen Minuten war aber der Schmerz wieder vergessen als seine Hand dann auf ein hübsches, blaues Tuch gebettet wurde und er seinen Finger durch das Loch eines weiteren blauen Tuches (“Hihi, wie ein Wurm in einem Apfel!” meinte das Bübchen dazu) stecken durfte. Das Nähen an sich fühlte sich wohl nur noch wie ein Kitzeln an, denn der Patient kicherte vor sich hin und war ganz entspannt. Dann gab es noch ein paar frische Plaster und einen Brief an den Hausarzt in die genähte Hand und wir konnten schon wieder gehen. Zu Hause angekommen inspizierte ich erstmal den Tatort, um nach Hinweisen für den tatsächlichen Unfallhergang zu suchen (“Ich bin auf der Mauer gesessen und dann aufgestanden und dann hat es geblutet!” war die Version des mittleren Bübchens). Auf der Mauer lagen noch ein paar entrindete Zweige und ein Haufen kleingeschnittener Zweigstückchen. Der gr0ße Bube meinte auf unsere Frage, ob noch jemand außer ihm ein Taschenmesser oder ein anderes Werkzeug gehabt hat, daß nur er ein Messer hatte und der Nachbarsjunge eine Schere….. tja, und als das mittlere Kind erzählte, daß es die Stückchen der Zweige, die da auf der Mauer lagen, sortieren wollte, dann von der Mauer aufgestanden sei und der Finger dann geblutet hätte, war uns dann auch klar, daß der rechte Zeigerfinger, das Bübchen ist Rechtshänder, konnte sich also nicht selbst geschnitten haben, aus Versehen mit in die Schere geraten sein muß….und der mittlere Bube hat es wohl wirklich nicht realisiert, daß sein Finger mitsamt den Zweigstückchen geschnitten wurde und deshalb erzählt, daß es plötzlich geblutet hat und er nichts gemacht hat…. und wahrscheinlich war diese Gartenschere auch eher unerlaubterweise mit im Spiel! Nun werden wir noch ein paar Wochen mit dem durchgeschnittenen Fingernagel unseren Spaß haben und dann wird die ganze Sache hoffentlich vergessen sein. Und nie wieder gar gar nicht Gartenscheren in Kinderhände, daß hat das große Bübchen jetzt wohl auch verstanden.

Ich wünsche Ihnen noch einen wundervollen, unblutigen Restsonntag!

Ins Netz gegangen

20/04/2012

ist diese freundliche Filzsprotte!

Schnell an Land gezogen….

…und mal hübsch drapiert.

Mehr Freitagsfischgetier tummelt sich wieder bei Frau Andiva!

ist nun befüllt. Wer dringend Klamotten in Größe 92 benötigt  ist herzlichst zum Stöbern eingeladen (oder schicke wahlweise seine Mami vorbei ;) ).

Frau Q's Kruschtladen

 

Das Strickkleid ist – wieder erwarten- nun doch fertig geworden. Aber ich bin noch nicht damit fertig….leider hatte ich, wie ich nun festgestellt hatte, leider Wolle aus zwei untrschiedlichen Färbegängen…und das ist nun am (hängenden) Kleid ganz deutlich zu sehen! In Knäulform fiel die unterschiedliche Farbe überhaupt nicht auf, am Kleid dafür um so mehr. Leider hat es das obere Vorderteil voll erwischt und ich muß es noch mal aufribbeln und dann bei den verbliebenen Knäulen testen, welches die “passende” Farbe ist. Ich bin also etwas enttäuscht….und beim nächsten Mal weiß ich, daß ich die Etiketten genauestens prüfen muß, bevor ich anfange zu stricken!

Und hier noch das (nur zusammengesteckte) Kleid:

 

Ansonsten werde ich wohl die Träger noch ein gutes Stück länger machen müssen und das gute Stück noch ordnungsgemäß zusammennähen (das mag ich am Stricken am allerwenigsten, das Zusammennähen….). Und dann darf bitte sehr auch mal der Frühling hier auf die Alb kommen, damit ich das Kleid zu passendem Wetter tragen kann.

 

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